"Weil ich kenn da Jemanden" war die Antwort auf die Frage eines Nachbarn auf die Frage warum er sich so sicher ist, dass sein Kind in die katholische Privatschule kommt.
Zur Vorgeschichte: mein älteres Kind und das Kind des Nachbarn sind gleich alt und kommen nächstes Jahr in die Schule. Das Gute in Wien: es gibt viele Schulen zur Auswahl. Das Schlechte an den Schulen in Wien ist: das Bildungsniveau ist variabel. Und: man kann aus einem Elefanten keinen Affen machen.
So, jetzt haben wir eine Schule gefunden, die zwar außerhalb unseres Schulsprengels liegt. Sollten wir dort keinen Schulplatz bekommen, haben sich meine Frau und ich eine katholische Privatschule überlegt. Privatschulen kosten, no na, und es gibt - insbesondere für katholische Privatschulen - Aufnahmekriterien. Gut, die Kriterien schaffen wir, jedoch sucht sich die Privatschule die Schüler aus. D.h., auch wenn man sämtliche Kriterien erfüllt hat, kann die Schule das Kind ablehnen.
Na, und als Nachbarn kommen wir so zum Reden und unter Anderem auch über die Privatschule. Der Nachbar ist sich zu 100% sicher, dass sein Kind dort genommen wird. Auf die Frage warum er sich so sicher ist: "weil ich kenn da Jemanden." OK, gut, wenn sämtliche Kriterien erfüllt sind, dann kann es Sinn machen, dass Jemanden einen Gefallen tut. Das "Drama" für mich ist, dass unser Nachbar mindestens zwei Kriterien nicht erfüllt und dennoch sich sicher sein kann das sein Kind in die gewünschte Schule kommt.
Ist in diesen Zeiten es immer noch wichtiger, dass man Jemanden kennt als das man Leistung erbringt?
Ist es nicht ein Schlag ins Gesicht für alle redlichen Arbeiter, die Tag für Tag
ihre Leistung erbringen aber das Alles nichts bringt weil sie Niemanden kennen?
Jaja, da schreibt jetzt der Frustrierte, weil sein Kind nicht in die Schule kommt mögen sich einige Leser denken. Ja, ich bin frustiert. Aber nicht wegen der Schule, sondern wegen dem System. Ich finde es immer noch befremdlich das es Jahr 2017 wichtiger ist Jemanden zu Kennen als etwas zu Können.
Das nagt an mir. Weil das ist sicher nicht ein Einzelfall: "Weil ich kenne da Jemanden"...
Prepperseiten gibt es im Internet Viele, diese Seite setzt sich mit dem Preppen und Familien auseinander. Weiters werden aktuelle Themen betrachtet.
Montag, 25. September 2017
Freitag, 22. September 2017
Woher kommt diese Aggressivität im Kindergarten? Ein erschreckende Beobachtung!
Wer kennt das nicht? Beim Abholen zeigt einem das Kind mit vollem Stolz eine Bastelei die nahezu den ganzen Kindergartentag in Anspruch genommen hat. Natürlich lobt man die Arbeit. Und es ist selbstverständlich, dass das kleinere Bruder sich die Zeichung oder die Bastelei anschauen will. Und nun haben kleinere Kinder nun mal eine andere Feinmotorik und macht einen Knick oder Riss in die Zeichnung. Ein ordentliches Theater ist da die Folge. Normalerweise beruhigt sich die Sache recht schnell.
Was ich gestern im Kindergarten gesehen habe, hat mir den Atem geraubt: das Szenario war so wie oben beschrieben, nur hat dann der ältere Bruder dem kleineren Bruder 2 - 3 mit der Faust ins Gesicht geschlagen (1x davon genau aufs Auge) und dann noch den Kopf gegen die Türschnalle geknallt.
Und das ganze vor den Augen der Mutter! Das war echt schockierend, dass ein kleines Kind mit ca. fünf Jahren so aggressiv werden kann. Und was mich sehr irritiert hat: woher kommt die Aggressivität? Ja, man ist zornig, keine Frage. Ja, es ist ärgerlich. Aber dann so einen Auszucker bekommen? Naja, ich weiß nicht.
Woher kommt diese Aggressivität? Die muss ja das Kind irgendwo gesehen haben. Und wieso reagiert es so? Was wird aus dem Kind im Schulalter? Wie wird es sich in der Pubertät verhalten?
Und: ich behaupte mal: das das weder die Aktion gestern ein Einzelfall war, noch das das Kind ein Einzelfall ist.
Ich mache mir Sorgen. Nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Gesellschaft.
Was ich gestern im Kindergarten gesehen habe, hat mir den Atem geraubt: das Szenario war so wie oben beschrieben, nur hat dann der ältere Bruder dem kleineren Bruder 2 - 3 mit der Faust ins Gesicht geschlagen (1x davon genau aufs Auge) und dann noch den Kopf gegen die Türschnalle geknallt.
Und das ganze vor den Augen der Mutter! Das war echt schockierend, dass ein kleines Kind mit ca. fünf Jahren so aggressiv werden kann. Und was mich sehr irritiert hat: woher kommt die Aggressivität? Ja, man ist zornig, keine Frage. Ja, es ist ärgerlich. Aber dann so einen Auszucker bekommen? Naja, ich weiß nicht.
Woher kommt diese Aggressivität? Die muss ja das Kind irgendwo gesehen haben. Und wieso reagiert es so? Was wird aus dem Kind im Schulalter? Wie wird es sich in der Pubertät verhalten?
Und: ich behaupte mal: das das weder die Aktion gestern ein Einzelfall war, noch das das Kind ein Einzelfall ist.
Ich mache mir Sorgen. Nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Gesellschaft.
Donnerstag, 21. September 2017
Immer mehr Messerangriffe - keine Forderungen für ein strengeres Waffengesetz?
Alleine in den letzten Wochen gab es einige Messerangriffe bzw. Messerattacken in Österreich:
Ein Vorarlberger hat seine Familie ausgelöscht:
http://derstandard.at/2000064152884/Vorarlberger-soll-seine-Frau-und-seine-Kinder-getoetet-haben
Ein 18jähriger hat seine 14jährige Schwester ermordert:
http://derstandard.at/2000064278534/14-Jaehrige-in-Wien-getoetet-Bruder-will-im-Streit-zugestochen
In Klagenfurt kam es zu einer Eifersuchtstat:
http://derstandard.at/2000064344220/18-Jaehrige-in-Klagenfurt-niedergestochen-Opfer-hatte-Taeter-angezeigt
(Persönliche Anmerkung: ich habe alle drei Fälle bewusst von standard.at gewählt und nicht von krone.at, heute.at oder oe24.at)
Interessant: wenn solche Taten mit Schußwaffen verübt werden, dann werden sofort Stimmen für ein schärferes Waffengesetz laut.
(Persönliche Anmerkung: die wenigsten Gewaltverbrechen werden mit legalen Schußwaffen verübt, daher ist eine Verschärfung des Waffenrechts obsolet.)
Und nun? Es passiert nichts! Keine Verschärfung beim Kauf oder Führen von Messern. Kein "Befähigungsnachweis" das man das Filtiermesser braucht, keine Verwahrungskontrolle ob das Fleischermesser eh gut in der Küchenschublade steckt.
(Schuß)Waffen an sich sind nicht schlecht. Messer können genau so wie (Schuß)waffen als Mordwerkzeuge verwendet werden. Schlecht bzw. böse sind Menschen die diese Taten begehen. Die Tat steht schon vorher fest! Das Messer bzw. die (Schuß)waffe ist nur ein Mittel zur Zweckerfüllung.
Ein Vorarlberger hat seine Familie ausgelöscht:
http://derstandard.at/2000064152884/Vorarlberger-soll-seine-Frau-und-seine-Kinder-getoetet-haben
Ein 18jähriger hat seine 14jährige Schwester ermordert:
http://derstandard.at/2000064278534/14-Jaehrige-in-Wien-getoetet-Bruder-will-im-Streit-zugestochen
In Klagenfurt kam es zu einer Eifersuchtstat:
http://derstandard.at/2000064344220/18-Jaehrige-in-Klagenfurt-niedergestochen-Opfer-hatte-Taeter-angezeigt
(Persönliche Anmerkung: ich habe alle drei Fälle bewusst von standard.at gewählt und nicht von krone.at, heute.at oder oe24.at)
Interessant: wenn solche Taten mit Schußwaffen verübt werden, dann werden sofort Stimmen für ein schärferes Waffengesetz laut.
(Persönliche Anmerkung: die wenigsten Gewaltverbrechen werden mit legalen Schußwaffen verübt, daher ist eine Verschärfung des Waffenrechts obsolet.)
Und nun? Es passiert nichts! Keine Verschärfung beim Kauf oder Führen von Messern. Kein "Befähigungsnachweis" das man das Filtiermesser braucht, keine Verwahrungskontrolle ob das Fleischermesser eh gut in der Küchenschublade steckt.
(Schuß)Waffen an sich sind nicht schlecht. Messer können genau so wie (Schuß)waffen als Mordwerkzeuge verwendet werden. Schlecht bzw. böse sind Menschen die diese Taten begehen. Die Tat steht schon vorher fest! Das Messer bzw. die (Schuß)waffe ist nur ein Mittel zur Zweckerfüllung.
Sonntag, 17. September 2017
Meine Urlaubserfahrungen
So, ich bin wieder da. Ich habe im Urlaub nicht nur Equipment getestet, sondern auch wichtige Erfahrungen gemacht. Meine Familie war eine Woche auf einen kroatischen Campingplatz. Diesmal haben wir keine Verpflegung mitgebucht.
1.) Informationen sind wichtig! Wo gibts die beste Pizza? Was ist zu Meiden? Ist Dieses oder Jenes empfehlenswert? Es sind einfache Fragen im Urlaub. Umgelegt auf den Stressfall können Informationen lebenswichtig sein. Und: nicht nur Infomationen ziehen sondern auch Informationen weitergeben.
2.) Lebensmittelversorgung: Den Flüssigkeitsbedarf konnte ich für meine Familie und für mich recht gut und recht genau ermitteln. Das hat gut mit meinen Vorhersagen zusammengepasst. Den Bedarf für Brot bzw. Gebäck habe ich unterschätzt. Wenn man Selbstversorger ist und keine fixen Mahlzeiten hat, ist "man schnell ein Brot zwischendurch".
3.) Sorgt für Abwechslung bei den Kindern! Wir hatten oft Schlechtwetter (Jo mei, das ist halt so wenn man Mitte September auf Urlaub fährt) und keinen Fernseher. Was will, soll man machen? Bei kleinen bzw. ganz kleinen Kindern: Malen, Bücher vorlesen, Karten spielen... Meine Erfahrung: es muss abwechslungsreich sein. Also nicht 2 Stunden UNO spielen, sondern zwei Partien UNO, dann ein Buch lesen, was Ausmalen... So vergehen auch die Stunden.
4.) CB Funk ist (momentan) "out". Oder ich bin zu blöd zum Funken. Ich habe mir extra für die Autofahrt eine Dachantenne gekauft. Ich wollte damit mit anderen Autofahrern in Kontakt treten und (no na) Informationen holen. Aber unterwegs (Zur Info: In Ö ist das Hantieren mit der Funke während der Fahrt erlaubt, es ist aber nicht zu empfehlen!) habe ich wenig gehört. Ich gebe zu, meine Funktechnik ist nicht perfekt und ich habe mich auf das Fahren konzentriert.
Am Urlaubsort hatte ich - mit der Handfunke - ein Gespräch mitbekommen. Interessant: es gab auch andere PKWs mit CB Antennen. Also so out dürfte es auch nicht sein.
Details zu meinen Testberichten kommen zu einem späteren Zeitpunkt.
Dienstag, 5. September 2017
Kinderleicht: PMR Funk
Eine ganz leichte Kommunikation in Krisenzeiten für nahe Entfernungen ist PMR-Funk. Das ist quasi der "Jedermannsfunk" im Freqeunzbereich von 446.000 - 446.200 MHz. Geräte dazu gibt es bei. div. Händlern im Bereich von ca. 20,- € bis +60,- €.
ACHTUNG: alle Geräte nutzen die gleichen Frequenzen, die Geräte unterscheiden sich aber in deren Ausführung.
Anbei ein Bild mit zwei PMR Geräten die ich verwende.
Auf was sollte man als Prepper bei der Anschaffung achten?
ACHTUNG: alle Geräte nutzen die gleichen Frequenzen, die Geräte unterscheiden sich aber in deren Ausführung.
| 2x Midland G9 |
Auf was sollte man als Prepper bei der Anschaffung achten?
- Betrieb mit Akkus (Sofern man auf Akkus setzt)
- Spritzwassergeschützt (man ist ja doch draußen)
- Buchsen für Zubehör (z.B. Headsets, Lautsprecher - Mikrofon Kombos)
Es gibt zwei Nachteile: einerseits ist da die beschränkte Reichweite (wie weit konnte ich noch nicht austesten) und dann ist noch die Tatsache das da Jeder mithören kann. Wir hatten mal bei einer spielerischen Übung einen Baustellenfunk "drin".
Mit Punkt 1 muss man halt leben können (außer man macht eine Amateurfunkprüfung). Für Punkt 2 empfiehlt es sich div. Klarnamen zu tarnen.
Hier ein Beispiel: aus "zu Hause" wird "Erdbeere" und so wird aus dem Funkspruch: "Ich komme nach Hause" "Ich komme zur Erdbeere". Oder aus "Markt" wird "Lautsprecher". Dann wird aus: "Ich hole was vom Markt" "Ich hole was vom Lautsprecher." Das ist verwirrend und das soll es auch sein :-)
Freitag, 1. September 2017
Ein anderes Tauschmittel: Dienstleistungen!
Jeder Prepper soll Tauschmittel haben. Ob das nun Gold und Silber, Tabak, Konservendosen, Zucker, ... sind, ist nahezu egal. Tauschen ist gut! Es kommt jedoch viel auf das Handelsgeschick und den Bedarf an.
Ich finde, man sollte nicht nur Waren tauschen können, sondern auch Dienstleistungen. Dienstleistungen? Es muss ja nicht Haare schneiden oder so sein. Aber was spricht gegen "Reinigst du mir meine Wunde, gebe ich dir was von meinem Brot." Oder: "Gib mir Informationen über das Gebiet durch das ich gehen werde, dafür helfe ich dir beim Holz hacken."
Was kann ich für Dienstleistungen anbieten? Erste Hilfe bzw. Wundversorgung; rudimentäre Nähkenntnisse; ggf. Informationsbeschaffungen.
Mit welchen Dienstleistungen könnt ihr im Krisenfall Andere helfen bzw. unterstützen?
Ich finde, man sollte nicht nur Waren tauschen können, sondern auch Dienstleistungen. Dienstleistungen? Es muss ja nicht Haare schneiden oder so sein. Aber was spricht gegen "Reinigst du mir meine Wunde, gebe ich dir was von meinem Brot." Oder: "Gib mir Informationen über das Gebiet durch das ich gehen werde, dafür helfe ich dir beim Holz hacken."
Was kann ich für Dienstleistungen anbieten? Erste Hilfe bzw. Wundversorgung; rudimentäre Nähkenntnisse; ggf. Informationsbeschaffungen.
Mit welchen Dienstleistungen könnt ihr im Krisenfall Andere helfen bzw. unterstützen?
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