Prepperseiten gibt es im Internet Viele, diese Seite setzt sich mit dem Preppen und Familien auseinander. Weiters werden aktuelle Themen betrachtet.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Meine Wartungs- und Instandhaltungsliste

Da glaubt man gestern kurz nach dem Mittagessen, dass man die ganzen Weihnachtsvorbereitungen gut erledigt hat und - zack - plötzlich schwimmt die Küche und es stinkt gewaltig. Nach dem ersten Schock konnte ich die Ursache der Leckage finden: im Kasten unter der Spüle hat sich eine Schraubverbindung gelöst und das ganze Spülwasser der Spüle hat sich zuerst im Kasten ausgebreitet und dann am Küchenboden.

Nachdem ich die Sauerei beseitigt hatte ging es an die Fehlersuche und dessen Behebung. Mein wirklich großes Glück war, dass sich wirklich nur eine Schraubverbindung gelöst hat und kein Rohr direkt undicht war. Einfach die Dichtung kontrollieren, die Rohre wieder verbinden und die Schraube anziehen. Es hat gehalten. Im Notfall hätte noch ein Baumarkt offen gehabt bzw. hätte ich Gewebeband zu Hause gehabt.

Meine Gedanken dazu: "Blöd gelaufen, aber gut, dass ich quasi daneben gestanden bin. In diese Leitung kommt auch das Abwasser des Geschirrspülers rein. Das hätte schlimm enden können wenn das ganze Abwasser des Geschirrspülers in der Küche ist."
Nach solchen Ereignissen überlege ich mir was ich unternehmen kann damit das nicht mehr passiert. Die Küche ist jetzt knapp 2,5 Jahre alt. Da kann es schon mal passieren, dass sich eine Schraubverbindung lockert. Ich werde daher die Schraubverbindung regelmäßig überprüfen. Und dann kamen mir Gedanken wo es nich Sinn macht im Haushalt Wartungen durchzuführen.

 - halbjährlich den FI-Schalter testen.
 - halbjährlich oder jährlich den Gefrierschrank abtauen. Das spart Energie.
 - Durchforsten der Haushaltsapotheke und ausmisten
Fällt euch noch was ein, was regelmäßig kontrolliert gehört?

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Meine Fluchttasche

Als Prepper braucht man ja einen ordentlichen Fluchtrucksack. Das weiß doch schon jedes Kind. Am Besten gleich einen 80 L Rucksack randvoll gepackt. So,  und nun ist es passiert: ein Feueralarm im Haus. Was nun? Mit dem Fluchtrucksack raus? Schaut sicher merkwürdig aus. 

Ich habe für meine Familie eine kleine Fluchttasche zusammen gestellt. Die Tasche ist so konzipiert, dass sie noch am Kinderwagen Platz hat und für eine Abwesenheit von ca. 6 h ausgelegt. Nach 6 h sollte entweder eine Hilfswelle angelaufen sein oder wir sind an einem sicheren Ort. Dies ist meine persönliche Annahme.



Was ist nun in der Tasche? Bzw. was ist das überhaupt für eine Tasche? Also die Tasche ist der "Bail Out Bag" von 5.11. Drei der fünf Außentaschen sind so dimensioniert, dass dort je zwei AR15 Magazine reinpassen. Das ist uninteressant für meine Aufgabe.
In den Außentaschen sind:
- Rettungsdecken aus Alu
- Lichtquellen (Taschenlampe, Knicklichter)
- ein CB Funkgerät
- ein Kurbelradio (z.Z. nicht, da defekt oder eingerostet)
- Desinfektionsmittel, feuchte Reinigungstücher

Im großen, nicht unterteiltem Hauptfach sind:
- Trinkwasser
- Müsliriegel und Obstbeutel
- Schreibzeugs
- Regenschutz
- Reflektorstreifen
- Pixi Bücher für die Kinder und ein Kartenspiel
- Erste Hilfe Set
- kleine "Survivalbox"

Um den Tragegurt ist noch reflektierendes Paracord gewickelt.

So denke ich, wird meine Familie einen kleineren Zwischenfall wie ein Feuer in der Wohnhausanlage gut überstehen.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Praxistest: mit dem Croozer for 2 in den Kindergarten


Ich bin Besitzer des Croozer kid for 2. Anbei ein Bild von der Herstellerseite Croozer (Bildrechte bei Croozer). Meine Frau und ich wollten die Kinder "näher beisammen" haben, jetzt ist es so, dass Kind 1 schon Fahrrad fahren kann und K2 noch den Anhänger braucht.
Und da ich noch bis Anfang Feber in Karenz bin, dachte ich mir, das Gefährt eignet sich gut um die Kinder witterungsgeschützt in den Kindergarten zu bringen. Der Croozer hat ein Plastikverdeck und im Stauraum ist genügend Platz um Rutschteller zu transportieren. Der Nachteil ist, dass ich damit nicht in die U-Bahn passe, da ich die "Laufbereifung" und nicht die Buggy-Bereifung montiert habe.

Die Luftlinie zwischung Wohnung und Kindergarten beträgt ca. 1,1 km, die Weglänge ca. 1,3 km. Also durchaus in "Gehweite".

Die ersten Versuche verliefen ernüchternd. Ich brauche ca. 20 - 25 min für eine Strecke und bei bis zu 4x der Strecke Wohnung - Kindergarten bin ich über 1,5 h unterwegs. Warum 4x? 1x in der Früh mit Beiden in den Kiga, 1x mit K2 früher heim, 1x mit K2 K1 abholen und 1x mit Beiden nach Hause. Und die Kinder waren recht streitsüchtig. Wenn K1 links sitzen wollte, musste K2 auch links sitzen. ein K wollte mit der Decke zugedeckt werden, das andere K natürlich nicht, und wenn ein K das Verdeck geöffnet haben wollte, musste es das andere K natürlich geschlossen haben. Da sollte ich noch "Einigkeit" üben. Im Sommer hatte ich Pixi Bücher mit, das geht im Winter mit den Handschuhen nicht.
Die Mäntel der Reifen sind recht dünnwandig. Ich bin einmal über Nussschalen gefahren und hatte schon einen Patschen. Da wären BMX Reifen nicht verkehrt.

Prinzipiell glaube ich aber dennoch, dass ich im Winter bei Schneefall mit dem Croozer unterwegs sein werde. Warum? Erstens bin ich flexibler, ich kann Rodelhügel anfahren und ich falle den Betriebsstörungen der Öffis nicht zum Opfer. Zweitens sind beide Kinder komplett witterungsgeschützt unterwegs. Kein Wind bläst sie an, kein Schneefall kommt ins Gesicht.

Ich werde weiter berichten.



Freitag, 8. Dezember 2017

Advent - für mich diesmal eine besinnliche, ruhige Zeit

Heuer bin ich ja in Karenz und ich brauche die ganze "Jahresendrallye" in der Firma nicht mitmachen. Ich merke, dass ich es für mich heuer besinnlicher und ruhiger ist. Und so ist es auch mit dem Blog. Es wird im Advent ruhiger sein.

Ganz aufgeben werde ich ihn nicht. Das kann ich - von der inneren Einstellung her - nicht.

Wir lesen uns wieder! Ganz bestimmt!

Sonntag, 3. Dezember 2017

Ich bin wieder da!

Guten Morgen,

ich bin nach einer Woche Urlaub wieder da. Die Urlaubsvorbereitungen haben auch etwas Zeit in Anspruch genommen und daher gab es wenig von mir zu Lesen. Wo ich war, dazu ggf. später. Ich war jedenfalls mit meiner Familie Sonne tanken.

Samstag, 18. November 2017

Eine neue Kategorie bei den Infoseiten

Es gibt seit heute eine neue Kategorie bei den Infoseiten: Skurriles aus aller Welt. Eigentlich sind es Infos wo sich ein normal denkender Mensch einfach nur an den Kopf greift und fragt: das darf doch nicht war sein...

Zur Erinnerung: hier ist der link zu den Infoseiten: Infoseiten

Gerne freue ich mich auf Zuschriften zu weitern skurrilen Themen.

Freitag, 17. November 2017

Auf den Hund gekommen - Tiere im Stressfall!?

"Du Nachbar, kannst du wieder mal mit unserem Hund gehen? Wir müssen länger arbeiten", bat mich mein Nachbar. Und natürlich habe ich nicht "Nein" gesagt. Und so bin ich am Wochenanfang mit dem Nachbarmops eine Runde gegangen. Dabei kamen mir ein paar Gedanken.

Zuerst ein kleiner Exkurs: Ich unterscheide hier zwischen "Nutztieren" und "Luxustieren". Als "Nutztiere" fasse ich primär Tiere in der Landwirtschaft zusammen: Schweine, Hühner, Schafe, Ziegen, Rinder, ... . Als "Luxustiere" gelten primär klassische "Haustiere": Hund, Katze, Kanichen (die können aber Nutztiere werden). Hier betrachte ich erstmals das "Luxustier" Hund.

Ein Hund ist sicher einer treuer Begleiter und dient auch dem Schutz des Herrls oder dessen Familie. Und er kann, meiner Meinung nach, auch zur Gefahrenabwehr eingesetzt werden. Eine Person mit Hund ist sicher nicht so ein leichtes Opfer wie eine Person ohne Hund. Ein Hund kann dem Selbstschutz dienen. Ein Hund kann wärmen, einem Hund kann man seine Sorgen und Ängste erzählen. Ein Hund ist einfach für Einen da. Punkt. Aus.
Dies sind die Vorteile eines Hundes.

Die Nachteile: für einen Hund müssen Vorräte angelegt werden. Ein Hund wird alt und krank, man muss ggf. "los lassen" (können).

Es gibt gute Argumente für einen Hund als Haustier. Die Nachteile sind nicht außer Acht zu lassen. Für mich persönlich überwiegen - nach derzeitigem Stand - die Vorteile für einen Hund, aber nur leicht.

Dienstag, 7. November 2017

Was mich mehr stört als die Paradise Papers

Nein, ich finde die Steuerschonungstricks die im Zuge der Paradise Papers aufgedeckt wurden nicht gut. Diese Steuerflüchtlinge trocknen meiner Meinung nach das Sozialsystem aus und nicht irgendwelche Mindestsicherungen. Mehr dazu in einem anderen Post.

Was mich, als Familienvater mehr nervt ist diese Geschichte Raser auf der Südost Tangente. (Anmerkung: die Wiener Südost-Tangente ist österreichs meistbefahrene Straße) Ein 23jähriger ist in der Nacht mit 200 km/h (Anmerkung: das sind ca. 55 m/s!) unterwegs gewesen und vor einer Polizeistreife geflüchtet. Gottlob konnte er gefasst werden und "nebenbei" wurden auch Drogen und Waffen sichergestellt. Super! Not.
Ich habe regelmäßig Spätdienst und bin auch sonst regelmäßig auf der Tangente unterwegs. Dem Typen möchte ich nicht begegnen. Wie gesagt: bei 200 km/h ist man mit mehr als 55 m/s unterwegs und der Bremsweg beträgt ca. 400 m. Die kintetische Energie möchte ich wir erst gar nicht ausrechnen. Der Typ ist einfach gefährlich! Und was bitte muss in seinem Leben schief gelaufen sein das man nicht nur sich selbst sondern auch Andere gefährdet?
Was wird passieren, ohne mich weit aus dem Fenster zu lehnen? Führerscheinentzug, ggf. eine Vorstrafe (muss aber nicht sein, wenn der Staatsanwalt oder Richter milde ist). Also in Verhältnismäßigkeit gesehen: nix! Wird der Typ irgendwie geläutert und daran gehindert sich wieder in ein Auto zu setzen? Nein! Stellt er nach wie vor eine Gefahr für die Mitbevölkerung dar? Ja! Ich bin jetzt kein Experte und vielleicht lehne ich mich mit meinen Aussagen weit aus dem Fenster. Aber mein Blog, somit meine Meinung.

Solche Raser unter Drogeneinfluß stellen für mich im Alltag eine Gefahr da. In Wien wurden im ersten Halbjahr mehr als 500 Drogenlenker erwischt: Zeitungsartikel.

Zu Drogen und Autofahren: so lange die Konsumenten ihre Drogen brauchen damit sie "funktionieren" gut, ok, soll so sein. Ich persönlich kann auch "Drogen auf Krankenschein" was abgewinnen. Nur: wenn man seinen Stoff zum Funktionieren "braucht", muss man halt den Führerschein abgeben. Genauso wie man betrunken nicht Auto fährt, darf es keine Möglichkeit geben unter Drogeneinfluß Autos zu lenken und Mitmenschen im Straßenverkehr zu gefährden

Donnerstag, 2. November 2017

Wie gut kennt ihr euch in der näheren Umgebung aus?

Unlängst am Spielplatz: die Kinder spielen und toben und ich unterhalte mich mit anderen Eltern. Ich: "Habt ihr mitbekommen, dass der Burgerladen zugesperrt hat?" Einige waren verwundert: "Wo war der Burgerladen?", "Aha, ich wusste gar nicht das da vorne ein Burgerladen ist."
Dabei war der Burgerladen echt gut und nur zwei, drei Gassen weiter. Tja, blöd gelaufen für den Burgerladen.

Für mich war das Gespräch am Spielplatz überraschend negativ. Ich persönlich will mich in meiner näheren Umgebung auskennen. Ich gehe mit dem Kinderwagen oft lange spazieren - K2 hält nicht viel von Mittagschlaf im Bett - und entdecke gerne meine Nachbarschaft. Unlängst habe ich eine neue Arztordination entdeckt.
Was bringt es wenn man seine Umgebung kennt? Ich habe einmal einen längeren Stromausfall in der Stadt (ca. 8 h) miterlebt. Um die Mittagszeit hat sich eine lange, ratlose Schlange vorm Mäci gebildet, der natürlich auch keinen Strom hatte. Jedoch machte eine Holzofenpizzeria ein paar Gassen weiter das Geschäft ihres Lebens. Der Holzofen funktionierte auch ohne Strom. Ich kannte die Pizzeria und konnte eine gute Pizza genießen während Andere vorm Mäci Schlange gestanden sind.

Es zahlt sich einfach aus seine nähere Umgebung zu kennen. Und wenn es nur eine neue Pizzeria ist. 

Samstag, 28. Oktober 2017

Wen es zuerst erwischen wird - eine persönliche Meinung

Und Irgendwer fällt immer ungut auf. Ob es an der Bushaltestelle ist, oder an der Supermarktkassa oder im Lokal. Oft sind es laute, extrovertierte Menschen mit einem übergroßen Selbstbewusstsein. Es gibt immer wen, der ungut aus der Reihe tanzt, die irgendwie nicht in die Szenerie passen und die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich habe da schon ein Bauchgefühl: "irgendwas stimmt da nicht."

Ich denke, dass diese Personen in einer Krise die ersten Opfer sein werden. Es hat sich gezeigt, dass man Krisen besser gemeinsam bewältigt. Und wo mehrere Menschen beisammen sind, muss man sich an Regeln halten. Diese "Unguten" fallen auf und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Und meine persönliche Meinung ist, dass sie die Ungustl eher nicht an gemeinschaftliche Regeln halten können. Und wer sich nicht an die Regeln hält, der hat in einer Gemeinschaft nichts verloren die eine Krise zu bewältigen hat.

Für mich ist es daher wichtig möglichst unauffällig zu sein und sich anzupassen, auch wenn es mir schwer fällt. Anpassen mag ich nämlich überhaupt nicht.


Freitag, 20. Oktober 2017

Die "Milchmenschen"

Ich beobachte in meiner Wohngegend gelegentlich "Milchmenschen". Das sind meist Männer um die 30 Jahre die Milch mit Cointreau, einem Orangenlikör trinken. Und das Ganze wird aus einer Plastikflasche getrunken. Danach schlummern die Personen sehr tief auf einer Parkbank, die Plastikflasche daneben.
Nach einiger Zeit konnte ich herausfinden, dass es sich dabei um Drogenabhängige handelt die schon in ihrer Sucht sehr weit fortgeschritten sind. Die Milch-Alkohol-Mischung wirkt beruhigend und damit holen sie sich von einem Trip runter. Nur, damit sie sich schneller was spritzen (oder was auch immer) können. Das ist dann ein verheerender Kreislauf: rauf auf den Trip, dann mit der Milchmischung schneller runter und wieder rauf auf den Trip. Das ist tragisch.

Meine Gedanken dazu: was ist im Stressfall wenn nicht nur die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Energie usw zusammenbricht sondern auch die Versorgung mit illegalen Stoffen? Man kann ja für Krisen vorsorgen, aber vorsorgen mit illegalen Substanzen? Ich denke, die Milchmenschen werden ziemlich schnell zu "Zombies", zu hirnlosen Monstern die einen kalten Entzug durchmachen müssen. Denen auf der Straße zu begegnen wird sicher nicht lustig. Und dabei geht es nicht nur um Menschen mit Abhängigkeit von illegalen Substanzen sondern z.B. auch von Alkohol.

Ich denke, in einer Krise sind diese Personen die Ersten die es erwischen wird.

Samstag, 14. Oktober 2017

Warum ein Bugout mit kleinen Kindern wenig Sinn macht.

Jeder "gestandene" Prepper so: "Joah, wenn dann mal der SHTF ist, dann schnapp ich mir meinen Fluchtrucksack und mach mich heimlich auf den Weg in meine Fluchtburg oder in die Wälder."
Das ist ja mal eine gute Idee: Bewegung und weg vom SHTF. Idealerweise noch nachts und auf verschlungenen Wegen und Pfaden. Ja, passt, ist OK. Allein oder in einer kleinen Gruppe macht das Sinn: man kann sich tagsüber in einem Unterschlupf verstecken und nachts marschieren bis man am Ziel ist.

Mit kleinen Kindern ist es viel schwieriger. Erstens ist die Definition eines Krisen- oder Stressfalls. Wann genau ist ein Stressfall? Ist es erst wenn ein AKW explodiert ist oder ein Asteroid auf die Erde zurast? Oder ist der Krisenfall schon eingetreten weil unser Pensionssystem veraltet ist oder sich eine Immobilienblase bildet? Für mich als Vater sind eher die beiden letzen genannten Beispiele wichtig.

 Aber auch für technische und natürliche Katastrophen habe ich vorgesorgt: ich habe einen "Fluchtrucksack", eine Fluchtburg am Land und auch ein Vehikel um die Kinder dorthin zu bekommen: einen als Buggy umgebauten Fahrradanhänger. Der ist recht praktisch weil er einerseits viel Stauraum hat, andererseits auch regenfest ist, die Kinder sind daher gut geschützt.

Ich bin jetzt seit knapp zwei Wochen in Väterkarenz und daher oft und viel mit den Kindern unterwegs. Es ist anstrengend: im Schnitt lege ich am Tag (in Wien) ca. 12 - 16 km zu Fuss zurück: zum Kindergarten hin und retour, einkaufen, zum Spielplatz, ... . Und das alles bei gemäßigten Temperaturen und in "Friedenszeiten". Meine Kinder können viel aber eine Sache können sie nicht: auf Kommando ruhig und leise sein. Weiters können sie sich noch nicht still beschäftigen. Beide Fähigkeiten - auf Kommando ruhig und still zu sein sowie sich allein beschäftigen können - sind für die Bewegung zur Fluchtburg wichtig. Es ist meiner Meinung nach ziemlich sinnbefreit mitten in der Nacht als kleiner Trupp fröhliche Kinderlieder singend durch die Gegend zu koffern.

Ich habe für mich daher die Entscheidung getroffen bei einem Stressfall nicht sofort den Bugout zu machen sondern die ganze Sache verhältnismäßig ruhig angehen zu lassen und dann weitere Schritte zu treffen.

Freitag, 6. Oktober 2017

Der Cooper Farbcode - ein aktuelles Beispiel

Was für ein Tag! Der Schrittzähler zeigt mir momentan ca. 21500 Schritte an, das sind knapp 18 km. 4x war ich heute im Kindergarten! Dann, am Nachmittag, bin ich mit beiden Mädels unterwegs zum Tanzunterricht als wir plötzlich in einen Regenschauer gekommen sind und die Große über akutes Bauchweh klagte und Durchfall bekam. Das kann schon an die Leistungsgrenze von manchem Prepperdad an seine Grenzen bringen. Nachdem ich alles ziemlich gut gemanagt habe und in der U-Bahn saß, fiel mir gleich der eine Typ auf: groß, kräftig und wild gestikulierend. Er nahm eine Sitzreihe hinter uns Platz. "Oh Mann, auch das noch!" Gut, überlegen wir uns mal einen Plan. Wer weiß, entweder ist er wirklich irre oder er ist mit seinen Medikamenten nicht gut eingestellt. Beides ungut. Meine Gedanken: "Gut, dass es das Cooper Prinzip gibt."

Was ist das Cooper Prinzip? Es ist benannt nach Jeff Cooper (biographische Details sind bitte dem Internet zu entnehmen) und es ist im Prinzip ein System um die eigene Aufmerksamkeit zu "triggern". Das Cooper Prinzip kommt eigentlich aus dem praktischen Pistolenschießen. Ich persönlich weiß nicht wie es anders beschreiben kann. Ich probiere es mit einem Beispiel aus dem Leben.
  1. Der erste Zustand: "weiss": Man ist unaufmerksam und unkonzentriert. Eigentlich ist das ein Status den man nur zu Hause im Bett oder auf der Couch haben soll. Man ist eigentlich ziemlich entspannt.
  2. Der zweite Zustand: "gelb": man ist entspannt alamiert. Es ist keine konkrete Gefahrensituation erkennbar, aber ich nehme meine Umgebung bewusst wahr.
    Beispiel (Im Straßenverkehr): man ist im Auto unterwegs und da sollte man ohnehin aufmerksam sein.
  3. Der dritte Zustand: "orange": irgendwas hat meine Aufmerksamkeit erregt. Dieses Irgendwas kann, muss aber nicht (!) eine potentielle Gefährdung sein. Ich überlege mir auf alle Fälle etwas, sollte etwas passieren.
    Beispiel: auf der Autobahn fällt mir das eine Auto auf der ersten Spur auf. Es fährt Schlangenlinien. Ich fahre auf der zweiten Spur und ich nähere mich dem Auto.
  4. Der vierte Zustand: "rot": aus der potentiellen Gefährdung ist eine konkrete Gefahr geworden! Eine Grenze wurde überschritten. Ich MUSS bzw. ich werde meinen Plan in die Tat umsetzen! Da gibt es keine Überlegung mehr "was wäre wenn!" Ich muss handeln!
    Beispiel: OK, der Typ wechselt ohne zu blinken auf meine Spur! Ich bremse kurz und weiche auf die dritte Spur aus, da ich immer noch einen Geschwindigkeitsüberschuß habe und auf der dritten Spur Platz ist.
Im Prinzip ganz einfach, dennoch muss das Prinzip trainiert und eingehalten werden. Dann ergibt sich das Erkennen des dritten Zustands quasi von allein.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Auch in der Väterkarenz: es ist gut Prepper zu sein

Ja, ich bin in Väterkarenz. Und das sogar für vier Monate! Und das als Mann! Unglaubliche Szenen! Ich bin zwar erst sein gestern in Karenz (Anmerkung: ich war auch bei K1 für vier Monate in Karenz) und es läuft gut.

Meine Erfahrung ist, dass es auch in Karenz auszahlt Prepper zu sein. Es sind so "Kleinigkeiten" wo ich mir denke: "Wieso habt ihr das nicht bedacht?" Der Klassiker bei Kindern: eine volle Windel und keine Ersatzwindel dabei. Eine Ersatzwindel wiegt nicht so viel. Oder wenn sich ein Kind beim Spiel eine kleine Wunde zuzieht. Es muss ja nicht gleich ein Druckverband oder so angelegt werden. Ein Desinfektionsspray und ein kleines Pflaster finden in jedem Tascherl Platz. Oder wenn die Kinder nach dem Spielen hungrig und durstig sind. Eine Kleinigkeit zum Essen und Trinken sollte man (auch als Erwachsener) immer mithaben. Und wenn es nur ein Müsliriegel und Leitungswasser ist. Verschmähen die Kinder das, dann ist der Durst bzw. der Hunger nicht so groß.

Es sind Kleinigkeiten, die das Leben im Vaterkarenz vereinfachen. So wie beim "echten" Preppen auch: es sind Kleinigkeiten die das Leben vereinfachen (z.B. Vorräte).


Montag, 2. Oktober 2017

Trainiert!

Trainiert! Ja, was sollen wir trainieren? Feuer machen? Jagen? Wundversorgung? Ja, schön und gut. Aber für zählen nicht nur der Umgang mit Equipment dazu sondern auch der Körper und der Geist.

Der Umgang mit dem Equipment sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ich bin im Urlaub dennoch ein einfachen Knoten gescheitert weil ich es nicht geschafft habe, dass sie in Fleisch und Blut übergehen und ich sie nicht automatisiert habe. Ja, es ist selbstverständlich, dass man an einer roten Ampel stehen bleibt, da muss ich nicht lange überlegen wenn sich die Farbe wechselt. Es ist automatisiert.
Und diese Selbstverständlichkeit braucht es auch bei Gegenständen die wir nicht so oft verwenden. Wie z.B. einem Funkgerät (Hihi, ich habs mit den Funkgeräten...). Gerade im Stressfall sollen die entsprechenden Hansgriffe sitzen.

Trainiert den Körper. Gerade für (Jung)väter ein schwieriges Unterfangen. Ausdauertraining mit Kindern? Pft... Ich schaffe nur hie und da ein paar Übungen am Spielplatz wenn sich die Kinder ein paar Minuten alleine bespaßen. "Trainier doch wenn die Kinder schlafen!" höre ich oft. "Geht nicht, weil ich da auch schlafe". Leider kommen meine Kinder mit wenig Schlaf aus. Das ist auf die Dauer kräfteraubend.

Und, ganz wichtig: trainiert euren Geist, trainiert mentale Stärke! Werdet willensstark, wiederstandsfähiger! Legt euch, nicht nur für den Stressfall, eine dicke Haut zu. Die Zeiten werden rauer!
Was nützt es, wenn das Equipment gewartet und gepflegt ist, der Körper durchtrainiert aber ihr euch keine Entscheidung treffen traut.


Montag, 25. September 2017

"Weil ich kenn da Jemanden"...

"Weil ich kenn da Jemanden" war die Antwort auf die Frage eines Nachbarn auf die Frage warum er sich so sicher ist, dass sein Kind in die katholische Privatschule kommt.

Zur Vorgeschichte: mein älteres Kind und das Kind des Nachbarn sind gleich alt und kommen nächstes Jahr in die Schule. Das Gute in Wien: es gibt viele Schulen zur Auswahl. Das Schlechte an den Schulen in Wien ist: das Bildungsniveau ist variabel. Und: man kann aus einem Elefanten keinen Affen machen.
So, jetzt haben wir eine Schule gefunden, die zwar außerhalb unseres Schulsprengels liegt. Sollten wir dort keinen Schulplatz bekommen, haben sich meine Frau und ich eine katholische Privatschule überlegt. Privatschulen kosten, no na, und es gibt - insbesondere für katholische Privatschulen - Aufnahmekriterien. Gut, die Kriterien schaffen wir, jedoch sucht sich die Privatschule die Schüler aus. D.h., auch wenn man sämtliche Kriterien erfüllt hat, kann die Schule das Kind ablehnen.

Na, und als Nachbarn kommen wir so zum Reden und unter Anderem auch über die Privatschule. Der Nachbar ist sich zu 100% sicher, dass sein Kind dort genommen wird. Auf die Frage warum er sich so sicher ist: "weil ich kenn da Jemanden." OK, gut, wenn sämtliche Kriterien erfüllt sind, dann kann es Sinn machen, dass Jemanden einen Gefallen tut. Das "Drama" für mich ist, dass unser Nachbar mindestens zwei Kriterien nicht erfüllt und dennoch sich sicher sein kann das sein Kind in die gewünschte Schule kommt.

Ist in diesen Zeiten es immer noch wichtiger, dass man Jemanden kennt als das man Leistung erbringt?
Ist es nicht ein Schlag ins Gesicht für alle redlichen Arbeiter, die Tag für Tag
ihre Leistung erbringen aber das Alles nichts bringt weil sie Niemanden kennen?

Jaja, da schreibt jetzt der Frustrierte, weil sein Kind nicht in die Schule kommt mögen sich einige Leser denken. Ja, ich bin frustiert. Aber nicht wegen der Schule, sondern wegen dem System. Ich finde es immer noch befremdlich das es Jahr 2017 wichtiger ist Jemanden zu Kennen als etwas zu Können.

Das nagt an mir. Weil das ist sicher nicht ein Einzelfall: "Weil ich kenne da Jemanden"...

Freitag, 22. September 2017

Woher kommt diese Aggressivität im Kindergarten? Ein erschreckende Beobachtung!

Wer kennt das nicht? Beim Abholen zeigt einem das Kind mit vollem Stolz eine Bastelei die nahezu den ganzen Kindergartentag in Anspruch genommen hat. Natürlich lobt man die Arbeit. Und es ist selbstverständlich, dass das kleinere Bruder sich die Zeichung oder die Bastelei anschauen will. Und nun haben kleinere Kinder nun mal eine andere Feinmotorik und macht einen Knick oder Riss in die Zeichnung. Ein ordentliches Theater ist da die Folge. Normalerweise beruhigt sich die Sache recht schnell.

Was ich gestern im Kindergarten gesehen habe, hat mir den Atem geraubt: das Szenario war so wie oben beschrieben, nur hat dann der ältere Bruder dem kleineren Bruder 2 - 3 mit der Faust ins Gesicht geschlagen (1x davon genau aufs Auge) und dann noch den Kopf gegen die Türschnalle geknallt.
Und das ganze vor den Augen der Mutter! Das war echt schockierend, dass ein kleines Kind mit ca. fünf Jahren so aggressiv werden kann. Und was mich sehr irritiert hat: woher kommt die Aggressivität? Ja, man ist zornig, keine Frage. Ja, es ist ärgerlich. Aber dann so einen Auszucker bekommen? Naja, ich weiß nicht.
Woher kommt diese Aggressivität? Die muss ja das Kind irgendwo gesehen haben. Und wieso reagiert es so? Was wird aus dem Kind im Schulalter? Wie wird es sich in der Pubertät verhalten?

Und: ich behaupte mal: das das weder die Aktion gestern ein Einzelfall war, noch das das Kind ein Einzelfall ist.

Ich mache mir Sorgen. Nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Gesellschaft.

Donnerstag, 21. September 2017

Immer mehr Messerangriffe - keine Forderungen für ein strengeres Waffengesetz?

Alleine in den letzten Wochen gab es einige Messerangriffe bzw. Messerattacken in Österreich:

Ein Vorarlberger hat seine Familie ausgelöscht:
http://derstandard.at/2000064152884/Vorarlberger-soll-seine-Frau-und-seine-Kinder-getoetet-haben

Ein 18jähriger hat seine 14jährige Schwester ermordert:
http://derstandard.at/2000064278534/14-Jaehrige-in-Wien-getoetet-Bruder-will-im-Streit-zugestochen

In Klagenfurt kam es zu einer Eifersuchtstat:
http://derstandard.at/2000064344220/18-Jaehrige-in-Klagenfurt-niedergestochen-Opfer-hatte-Taeter-angezeigt

(Persönliche Anmerkung: ich habe alle drei Fälle bewusst von standard.at gewählt und nicht von krone.at, heute.at oder oe24.at)

Interessant: wenn solche Taten mit Schußwaffen verübt werden, dann werden sofort Stimmen für ein schärferes Waffengesetz laut.
(Persönliche Anmerkung: die wenigsten Gewaltverbrechen werden mit legalen Schußwaffen verübt, daher ist eine Verschärfung des Waffenrechts obsolet.)

Und nun? Es passiert nichts! Keine Verschärfung beim Kauf oder Führen von Messern. Kein "Befähigungsnachweis" das man das Filtiermesser braucht, keine Verwahrungskontrolle ob das Fleischermesser eh gut in der Küchenschublade steckt.

(Schuß)Waffen an sich sind nicht schlecht. Messer können genau so wie (Schuß)waffen als Mordwerkzeuge verwendet werden. Schlecht bzw. böse sind Menschen die diese Taten begehen. Die Tat steht schon vorher fest! Das Messer bzw. die (Schuß)waffe ist nur ein Mittel zur Zweckerfüllung.

Sonntag, 17. September 2017

Meine Urlaubserfahrungen

So, ich bin wieder da. Ich habe im Urlaub nicht nur Equipment getestet, sondern auch wichtige Erfahrungen gemacht. Meine Familie war eine Woche auf einen kroatischen Campingplatz. Diesmal haben wir keine Verpflegung mitgebucht.

1.) Informationen sind wichtig! Wo gibts die beste Pizza? Was ist zu Meiden? Ist Dieses oder Jenes empfehlenswert? Es sind einfache Fragen im Urlaub. Umgelegt auf den Stressfall können Informationen lebenswichtig sein. Und: nicht nur Infomationen ziehen sondern auch Informationen weitergeben.

2.) Lebensmittelversorgung: Den Flüssigkeitsbedarf konnte ich für meine Familie und für mich recht gut und recht genau ermitteln. Das hat gut mit meinen Vorhersagen zusammengepasst. Den Bedarf für Brot bzw. Gebäck habe ich unterschätzt. Wenn man Selbstversorger ist und keine fixen Mahlzeiten hat, ist "man schnell ein Brot zwischendurch".

3.) Sorgt für Abwechslung bei den Kindern! Wir hatten oft Schlechtwetter (Jo mei, das ist halt so wenn man Mitte September auf Urlaub fährt) und keinen Fernseher. Was will, soll man machen?  Bei kleinen bzw. ganz kleinen Kindern: Malen, Bücher vorlesen, Karten spielen... Meine Erfahrung: es muss abwechslungsreich sein. Also nicht 2 Stunden UNO spielen, sondern zwei Partien UNO, dann ein Buch lesen, was Ausmalen... So vergehen auch die Stunden.

4.) CB Funk ist (momentan) "out". Oder ich bin zu blöd zum Funken. Ich habe mir extra für die Autofahrt eine Dachantenne gekauft. Ich wollte damit mit anderen Autofahrern in Kontakt treten und (no na) Informationen holen. Aber unterwegs (Zur Info: In Ö ist das Hantieren mit der Funke während der Fahrt erlaubt, es ist aber nicht zu empfehlen!) habe ich wenig gehört. Ich gebe zu, meine Funktechnik ist nicht perfekt und ich habe mich auf das Fahren konzentriert.
Am Urlaubsort hatte ich - mit der Handfunke - ein Gespräch mitbekommen. Interessant: es gab auch andere PKWs mit CB Antennen. Also so out dürfte es auch nicht sein.

Details zu meinen Testberichten kommen zu einem späteren Zeitpunkt.

Dienstag, 5. September 2017

Kinderleicht: PMR Funk

Eine ganz leichte Kommunikation in Krisenzeiten für nahe Entfernungen ist PMR-Funk. Das ist quasi der "Jedermannsfunk" im Freqeunzbereich von 446.000 - 446.200 MHz. Geräte dazu gibt es bei. div. Händlern im Bereich von ca. 20,- € bis +60,- €.
ACHTUNG: alle Geräte nutzen die gleichen Frequenzen, die Geräte unterscheiden sich aber in deren Ausführung.
2x Midland G9
Anbei ein Bild mit zwei PMR  Geräten die ich verwende.

Auf was sollte man als Prepper  bei der Anschaffung achten?

  • Betrieb mit Akkus (Sofern man auf Akkus setzt)
  • Spritzwassergeschützt (man ist ja doch draußen)
  • Buchsen für Zubehör (z.B. Headsets, Lautsprecher - Mikrofon Kombos)
Es gibt zwei Nachteile: einerseits ist da die beschränkte Reichweite (wie weit konnte ich noch nicht austesten) und dann ist noch die Tatsache das da Jeder mithören kann. Wir hatten mal bei einer spielerischen Übung einen Baustellenfunk "drin".
Mit Punkt 1 muss man halt leben können (außer man macht eine Amateurfunkprüfung). Für Punkt 2 empfiehlt es sich div. Klarnamen zu tarnen.
Hier ein Beispiel: aus "zu Hause" wird "Erdbeere" und so wird aus dem Funkspruch: "Ich komme nach Hause" "Ich komme zur Erdbeere". Oder aus "Markt" wird "Lautsprecher". Dann wird aus: "Ich hole was vom Markt" "Ich hole was vom Lautsprecher." Das ist verwirrend und das soll es auch sein :-) 

Freitag, 1. September 2017

Ein anderes Tauschmittel: Dienstleistungen!

Jeder Prepper soll Tauschmittel haben. Ob das nun Gold und Silber, Tabak, Konservendosen, Zucker, ... sind, ist nahezu egal. Tauschen ist gut! Es kommt jedoch viel auf das Handelsgeschick und den Bedarf an.

Ich finde, man sollte nicht nur Waren tauschen können, sondern auch Dienstleistungen. Dienstleistungen? Es muss ja nicht Haare schneiden oder so sein. Aber was spricht gegen "Reinigst du mir meine Wunde, gebe ich dir was von meinem Brot." Oder: "Gib mir Informationen über das Gebiet durch das ich gehen werde, dafür helfe ich dir beim Holz hacken."

Was kann ich für Dienstleistungen anbieten? Erste Hilfe bzw. Wundversorgung; rudimentäre Nähkenntnisse; ggf. Informationsbeschaffungen.

Mit welchen Dienstleistungen könnt ihr im Krisenfall Andere helfen bzw. unterstützen?

Mittwoch, 30. August 2017

Was wird im Urlaub getestet?

Ich habe mir nun genauer überlegt was ich im Urlaub testen werde. Es geht hauptsächlich um Kommunikationsmittel. Neben dem CB-Funk werde ich noch einen Weltempfänger testen. Ich bin echt schon gespannt wie die Informationsbeschaffung funktionieren wird.

Montag, 21. August 2017

Auch im Urlaub wird gepreppt!

Guten Morgen,

demnächst geht es auf Urlaub. Wann und wohin? Ha! Getäuscht! Das bleibt mein Geheimnis! Was aber sicher kein Geheimnis ist: der Urlaub wird dazu verwendet um div. Equipment zu testen. Das mache ich eigentlich schon immer so.
Diesmal will ich den CB Funk im Auto testen. Nein, ich werde während der Autofahrt nicht herumnesteln. Bei der Abfahrt wird die Funke eingestellt und dann so belassen.
Weiters teste ich einen Weltempfänger und ggf. div. Knicklichter, obwohl ich für den Einsatz im Ernstfall noch keine richtige Verwendung habe. Im Urlaub dienen die Knicklichter zum Markieren der Kinder am Abend.

#Staytuned!

Mittwoch, 16. August 2017

SPÖ: Ich hol mir was mir zusteht

Im Oktober sind in Österreich vorgezogene Nationalratswahlen. Das ist eigentlich gut so, dann sollte endlich was weiter gehen.

Jetzt hat die SPÖ den markanten Slogan "Ich hol mir was mir zusteht." Jaaa, dann werden einige Genossen wieder anspringen.

Ich sehe den Slogan problematisch. Wer bestimmt, was Jemanden zusteht? Warum steht es Einem zu? Wo fängt das "Zustehen" an, wo hört es auf?

Für mich persönlich geht das in Richtung "ich muss eh nichts tun, weil es mir eh zusteht." Das ist für mich ein falscher Ansatz. Es ist für mich ein Programm um möglichst viele Wählerstimmen zu generieren. Mehr nicht. Es soll nicht Jeder das bekommen was ihm zusteht, sondern das, was er verdient hat. Leistung muss sexy sein.Es muss sich wieder auszahlen Leistung zu erbringen und nicht faul herumzusitzen.

Samstag, 12. August 2017

Heuzutage an oberster Stelle: politische Korrektheit

Ich arbeite seit weit über zehn Jahren als Techniker in meiner Firma. Auf Grund der langen Tätigkeit werde ich hie und da auch zu Besprechungen eingeladen. Dort wird meine fachliche Expertise geschätzt.

Unlängst ist mir da ein verbaler Fauxpas passiert. Für mich nicht tragisch, für meine Kollegen auch nicht, nur die Führungskraft war darüber ganz und gar nicht erfreut. Aus der Besprechung bin ich mit frisch gewaschenen Haaren raus :-)

Und mir fällt auf, dass ich bei den letzten Besprechungen, nicht nur seit dem Fauxpas, mehr Wert darauf lege, dass meine Aussage politisch korrekt ist, als das ich mit meiner Aussage Wissen vermittle oder einen komplexen Sachverhalt erläutere.

Ich verstehe "politische Korrektheit", keine Frage. Aber nicht einmal verbal "sanft auf den Tisch" hauen wenn etwas schief läuft? Nein, danke! Nein, da wird noch fest zugestimmt und bejahend genickt. Probleme werden weggeredet.

Schön langsam glaube ich, dass es nach außen hin für mich besser ist, "dem System" zu beugen als "rebellisch" zu sein. Es kostet einfach zu viel Kraft gegen Stumpfsinn zu Kämpfen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es früher oder später mit der "politischen Korrektheit" ein Ende haben wird. Es wird irgendwann Stillstand in der Gesellschaft sein und dann muss wieder Klarheit herrschen.

Dienstag, 1. August 2017

Diese dämlichen Geburtstagserinnerungen auf Facebook

Beim  nahezu stündlichen durchscrollen ist mir aufgefallen, dass einige Leute eher ehemaligen Schulkollegin zum Geburtstag gratuliert haben. "Hm, komisch, laut meiner Facebook-Erinnerung (was bin ich froh, dass es sie gibt) hat sie erst in ein paar Tagen." Ich habe mit weiter nichts gedacht und es auf der Sache ruhen lassen.
Beim nächsten Check haben schon immer mehr Facebook Freunde der Kollegin gratuliert. Mich hat es kalt gelassen.
Beim letzten Statuscheck (ja, ich mache das doch regelmässig) kam endlich das Dementi: "Freunde, ihr habt euch geirrt, ich habe erst in ein paar Tagen." Das habe ich mir doch gleich gedacht...

Und warum haben Viele gratuliert ohne einen schnellen Check zu machen ob es eh stimmt? Meine Gedanken dazu: "Man will ja zum "Freundeskreis" dazugehören... Wenns ein paar Hansln schreiben, wirds schon stimmen..."
Dabei wäre es so einfach es zu Kontrollieren: einfach bei Facebook oben rechts schauen ob das mit dem Geburtstag stimmt. Ob es Vielen peinlich ist, dass sie zum Geburtstag falsch gratuliert haben? Nein, es gab keinen Eintrag mit "Sorry, ich bin fake news aufgesessen."

Und darin sehe ich zukünftig ein echt großes Problem: fake news sind schnell gestreut, man fällt schnell herein (wenn es auf Facebook steht muss es wohl stimmen) aber das Dementieren bzw Zurückrudern fällt dann schon schwer.

Sonntag, 30. Juli 2017

Was haben Radfahrer, Hundebesitzer und Muslime gemeinsam?

Ganz einfach: alle drei Fraktionen kommen in unserer Gesellschaft vor und alle werden oft über einen Kamm geschoren.

Ich bin gerne mit dem Rad unterwegs. Teilweise auf Feld- und Waldwegen, teilweise in der Stadt. Dort begegne ich doch öfters Hundebesitzern: es gibt welche, die ihre Hunde frei laufen lassen, dann gibt es wieder Welche die ihren Hund zurückpfeifen wenn sie einen Radfahrer sehen.
In der Stadt gibt es Autofahrer, die parken ihren SUV auf dem stark befahrenen Fahrradstreifen parken und andere Autofahrer die einem freundlich die Vorfahrt gewähren, weil sie selber Radfahrer sind.
Und bei den Radfahrern gibt es welche die einfach mit einem Mördertempo an einem vorbei zischen und Andere, die, sobald Fußgänger in die Nähe kommen, brav klingeln und dann ihr Tempo reduzieren.

Nichts desto trotz schimpfen die Autofahrer über die Radfahrer, die Radfahrer ihrerseits wieder über die Hundebesitzer.

Dabei gibt es doch so viele Unterschiede! Nicht jeder Hundebesitzer ist böse, nicht jeder Autofahrer gut.

Und WARUM nehmen wir uns dann das Recht heraus und behaupten, dass jeder Muslim schlecht ist? WARUM?

Warum differenzieren wir nicht zwischen guten Menschen und bösen Menschen.

Unser ehemaliger Kinderarzt ist Türke und Muslim. Ist er ein schlechter Mensch weil er Kinder heilt und dennoch Muslim ist?
Ein Nachbar hingegen schlug seine Frau vor den Kindern. Ist er ein Guter, nur weil er Österreicher ist und dennoch seine Frau schlug?

Samstag, 29. Juli 2017

Es ist viel geschehen und es geht weiter!

Es ist viel geschehen und es geht weiter!

Freunde, Follower, was auch immer... Nach einer doch längeren Blogpause geht es nun weiter.

Ich habe aber beschlossen mich nicht nur aufs Preppen mit Familienmitgliedern zu beschränken, nein, ich werde mich auch mit der (nichtpreppenden) Gesellschaft auseinandersetzen.

Warum? Es läuft so viel schief in der Gesellschaft und da will, nein, muss ich fast meinen Senf dazu geben. Ob es klug ist? Ich weiss es nicht.

Demnächst werde ich mich beschäftigen mit Radfahrern und Muslimen; mit Integrität und politischer korrektheit; mit der Gesellschaft an sich.

Stay tuned!

Montag, 19. Juni 2017

Sommerloch...

Es scheint, dass mich momentan das Sommerloch gepackt hat. Themen gibt es genug nur bin ich momentan etwas schreibfaul.

Vielleicht suche ich mir ja einen Co-Autor.

Freitag, 9. Juni 2017

Immer mehr Prepper unterwegs?

Ich fahre mit der S-Bahn zur Arbeit. Unlängst waren in meinem Abteil zwei Personen mit MOLLE Rucksäcken. "Cool", dachte ich mir, "quasi Kollegen"... Ich habe ja auch einen MOLLE Rucksack 5.11 Rush 24 (Link)  Der fällt in der Stadt auch auf.

Nach einiger Überlegung ist es doch nicht so vernünftig einen auffälligen Rucksack zu tragen. Das sagt mir zumindest mein Bauchgefühl.

Und so werde ich meinen jetzigen Rucksack wieder nur für eher Outdoor Unternehmungen verwenden und für "neutrale Unternehmungen" den Covrt 18 (Link)

Unauffällig sein ist wichtig, das habe ich ja schon in einem vorherigen Post geschrieben. :-)

Dienstag, 30. Mai 2017

Tägliche Trinkmenge - alternative Formel

Jetzt wird es ja immer wärmer und wärmer. No na, es wird ja Sommer. Jetzt ist ja die allgemeine Formel, dass man als Erwachsener ca. 2 - 2,5 L trinken soll. Zumindest war es das.

Jetzt gilt die neue Formel:
Tagesbedarf = Körpergewicht x 30 mL

Meinen Beobachtungen zu Folge passt diese Formel besser als die 2 - 2,5 L/Tag.

Und es schadet nicht im EDC eine kleine Plastikflasche Wasser mitzutragen.

Donnerstag, 25. Mai 2017

Cooming soon: der Fluchtrucksack aka BOB

Angesichts dessen, dass momentan eine kleinere Evakuierungsaktion in Manchester läuft, werde ich ein Konzept für einen "Fluchtrucksack" erstellen.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Der Blutbefund - alles in Ordnung

Mein Blutbild ist da. Alle Werte sind in Ordnung. Das ist für mich ein gutes Zeichen, da ich doch nicht mehr der Jüngste und der Leichteste bin und ich mich auch gesünder ernähren kann.

Freitag, 12. Mai 2017

Dinge, auf die ich gerne verzichten kann, Teil 1

Mein gewöhnlicher täglicher Anreiseweg in meine Firma ist eine Schnellbahnfahrt. Bis jetzt lief alles ruhig. Wer will schon um 05:30 Uhr in der Früh viel reden. Zwischen den Stationen beträgt die Fahrdauer ca. 5 min.
Heute war eine Person im Zug, die man durchaus als "irre" bezeichnen kann. Die Person ist durch die Waggons gehastet, hat jede Notrufstelle ausgelöst und hat unverständliches Zeugs von sich gegeben. Da können fünf Minuten schon recht lange werden.
Ich weiss nicht, wie ich reagiert hätte wenn er auf mich zugegangen wäre. Als Erstes kam mir natürlich der Gedanke an Flucht: wenn er bei der nächsten Station nicht aussteigt, dann steige ich aus. Zum Glück ist er ausgestiegen.
Ehrlich gesagt ist für mich Deeskalation immer der erste Weg. Und in dem Fall hätte die Deeskalation darin bestanden, dass ich geflüchtet wäre. Das hat jetzt nichts mit Feigheit oder so zu tun, das ist reiner Selbstschutz.
Als primäres Mittel zur Selbstverteidigung habe ich eine "taktische Taschenlampe" mit Stroboskop Funktion. Die leuchtet irrsinnig hell und kann ggf. auch als Stoß- und Hiebwaffe eingesetzt werden.
Ja, ich hätte mich verteidigt obwohl mich das sicher Überwindung gekostet hätte. Und ja, ich wäre auch Jemanden zu Hilfe gekommen. Natürlich nur und Beachtung des Selbstschutzes.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Auch das ist für mich Preppen: die Vorsorgeuntersuchung

Gestern in der Früh hatte ich die Blutabnahme für meine jährliche Gesundenuntersuchung. Für mich gehört auch das zum Preppen dazu. Schließlich will ich ja möglichst lange gesund bleiben um mich um meine Familie kümmern zu können.
Ich bin jetzt Ende 30 und ich kenne doch einige Fälle im - erweiterten - Freundes- und Bekanntenkreis von Personen die an Krebs gestorben sind. Ich kann nicht sagen, ob der Krebs besser behandelt werden hätte können, wenn er früher festgestellt worden wäre. Tendenziell ist es aber so, das je eher Krankheiten erkannt werden, desto besser sind die Heilungschancen. Und auch wenn man keine Schmerzen hat, kann man zum Arzt gehen. Wie heisst es so schön: besser vorbereitet.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich bei der Blutabnahme ohnmächtig werde. Das ist für den Arzt nicht gerade klasse wenn ich vom Sessel runterrutsche. Daher lege ich mich immer schon im Voraus nieder. Gestern bin ich aber gut gestochen worden und mir ist nichts passiert.

Dienstag, 9. Mai 2017

Der Strom ist weg - was nun?

"Hase, der Strom ist ausgefallen", so weckt mich meine Frau als sie vom Nachtdienst kommt und sich schlafen legt.
"Gut, erstmals einen Kaffee", ganz automatisiert gehe ich in die Küche und drücke den Knopf auf der Kaffeemaschine. Es tut sich nichts. "Aja, Stromausfall"...

Hier zuerst mein Erfahrungsbericht über einen Stromausfall vor ein paar Jahren in Wien.

Es ist Freitag, gegen 8 Uhr morgens. Meine Frau hat mich informiert, dass in der Gegend der Strom ausgefallen ist. Ich schaue auf das Handy: OK, das Netz ist da. Ich checke die Nachrichten online: es hat sich nichts Schlimmes ereignet. Einfach ein Stromausfall.
Ich frühstücke Kekse und Saft. Während meine Frau schläft, überlege ich was ich tun soll, da ich Spätdienst habe. Es dürfte nichts Schlimmes passiert sein, da nichts in den Medien kommt. Ich nehme mir also vor die Gegend um die Wohnung zu erkunden.
Gleich neben der Wohnhausanlage treffe ich eine Frau. Ich frage sie, was los ist. "Keine Ahnung", sagt sie. Bis zur großen Straße vorne ist alles stromlos. Ich bedanke mich und gehe weiter. Beim Supermarkt ums Eck läuft die Notbeleuchtung. Das Personal ist wegen der Kühlware besorgt, die Kunden verärgert, weil sie nicht zahlen konnten, da die Kassen nur elektronisch funktionierten.
Weiter zur nächsten großen Kreuzung. Immerhin ist die Ampel auf "orange blinkend". Das Verkehrschaos hält sich in Grenzen. Ich beschließe nicht direkt bei der Kreuzung die Straße zu überqueren. Aha, der Bäcker verkauft zumindest Gebäck. Sie haben eine Notlösung für die Kassa gefunden. Erfinderisch muss man sein.
Ich gehe zum Friseur. Dazu braucht man keinen Strom. Mit der Schere geht das recht gut.
Schön langsam wird es Mittag. Ich mache mich auf den Weg zu einer größeren Einkaufsstraße. Auch hier kein Strom. Weder Passanten wissen was los ist, noch wird in den Medien viel berichtet. Auffallend ist, dass vor vielen Geschäften schon Security steht. Dabei ist der Stromausfall erst ca. drei Stunden her. Vorm Mäci bilden sich verständnislose Schlangen. Sie können nicht verstehen, dass bei einem Stromausfall auch der Mäci stromlos ist.
Gut, es ist Zeit um mich auf den Heimweg zu machen. Ein kurzer Anruf in der Firma um zu gewährleisten das sie Strom haben.
Ha! Bei der Pizzeria ums Eck ist ein ordentlicher Ansturm. A ja, die haben ja einen Holzofen!
Zu Hause angekommen lasse ich meine Frau noch schlafen. Gegen 14 Uhr erfahre ich später war der Strom wieder da. Ca. sechs Stunden hat der Stromausfall gedauert. Es gab doch einige Erkenntnisse daraus.

Was waren nun meine Erkenntnisse?
  • Ruhe bewahren.
  • Informationen sammeln und eher "blöd stellen".
  • Lerne deine Gegend kennen (Stichwort Pizzeria)
  • Security war relativ schnell verfügbar
  • Alternative Lösungen sind gesucht (Kasse beim Bäcker)

Samstag, 29. April 2017

Demnächst hier: was tun bei Stromausfall?

Demnächst erscheint hier ein längerer Artikel. Da ich dafür etwas recherchiere, wird es einige Tage kein Update geben.

Donnerstag, 27. April 2017

Informationsbeschaffung via Twitter

Was für mich - nicht nur in Stresszeiten - wichtig ist, ist gut informiert zu sein. Heutzutage ist für mich das primäre Informationsmedium das Internet. Und nicht nur die Nachrichtenseiten von z.b. orf.at oder n-tv.de, sondern ich nutze für die Informationsbeschaffung recht häufig Twitter. Warum? Auf Twitter finde ich recht kurz, aber in gesammelter Form, die wichtigsten Nachrichten der Medienagenturen. Wenn mich ein Tweet interessiert, so kann ich immer noch auf den Link klicken und die Langversion auf der entsprechenden Seite lesen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man nicht nur weit verbreiteten Medien folgen kann, sondern auch Menschen aus div. Regionen der Welt. Diese liefern ein teilweise doch recht differenziertes Bild als in den primären Medien berichtet wird. Ich folge z.B. einen Deutschtürken, der sich sehr kritisch mit dem Referendum auseinandergesetzt hat. Weiters folge ich einen palistinänsischen Journalisten. Der berichtet "live" aus Gaza. Das ist teilweise erschreckend was sich da tagtäglich abspielt.
Und ein ganz großer Vorteil von Twitter sind die Hastags "#". So kann man ganz gezielt suchen. Vor ein paar Wochen war das Zugsunglück in Wien Meidling. Die erste Meldung kam über Twitter und primär habe ich mich auch über Twitter informiert.

Ja, und eines muss ich schon sagen, man soll keinen Fake-News aufsitzen. Man muss schon sein Hirn einsetzen und prüfen ob die Informationen plausibel und valide sind. Gerade in Stresszeiten wird dies sehr wichtig sein.

Und eine blöde Sache noch: Twitter funktioniert nur, wenn die entsprechende Strom- und IT-Infrastruktur zur Verfügung steht. Ansonsten wirds blöd mit der Informationsbeschaffung. Aber auch dafür gibt es Lösungen, z.B. CB- oder Amateurfunk.

Dienstag, 25. April 2017

Was ist ein Prepper ohne Messer?

Für mich sind Messer sehr nützlich und somit ein integraler Bestandteil in meinem Leben. Wenn ich einmal ein Messer nicht dabei habe, fühle ich mich irgendwie nackt.

Ein sehr wichtiges Messer ist für mich ein Schweizer Offiziersmesser, auch bekannt unter "Schweizer Messer". Das ist mein "Lebensmittel"-Messer. Das werde ich um unterwegs z.B. Obst aufzuschneiden oder mir ein Liptauerbrot zu streichen. Und da bin ich konsequent. Nur für Lebensmittel und sonst nichts! Ich mag da ein wenig pingelig sein.





Fürs "Arbeiten" unterwegs habe ich ein Swiss Multitool. Ehrlich gesagt ist es eher für die Stadt und nicht für den Outdoor Einsatz. Wer braucht schon div. bits in der Wildnis? Aber wenn beim Kinderwagen eine Schraube locker ist, bin ich froh, dass ich das Tool habe.



Für den Wildniseinsatz fehlt mir persönlich eine Wellenschliffklinge. Auch liegt es nicht so gut in meiner Hand.










Recht nett ist auch mein Rettungsmesser: ich trage es selten bei mir, ich verwende es am Meisten zu Hause. Durch die spezielle Klingenform (vorne "normal", hinten "Wellenschliff") eignet es sich prima um z.B. Kartonagen zu zerteilen damit sie in die Sammeltonne passen.





Und hier noch ein Bild zum Größenvergleich:


Sonntag, 23. April 2017

Zusammenfassung des Newsartikels "Vorbereitet für den Tag X"

Enttäuschend. Müsste ich den News-Artikel mit einem Wort zusammenfassen, dann ist das für mich das Wort "enttäuschend".

Gut ist, dass in einem breiten Massenmedium (so würde ich News schon bezeichnen) über Krisenvorbereitung berichtet wird.
Nur erstreckt sich die Titelstory über sechs Seiten und ein Interview von Marc Elsberg. Bei den sechs Seiten ist aber ein Bild über eine ganze Doppelseite. In Summe ist nur über eine Doppelseite Text. Das ist für mich zu wenig. Wo sind die Zeiten Kurt Kuchs wo noch gut recherchiert wurde?

Zum Inhalt: Es wird über ein Prepperseminar geschrieben und ein wenig über die Krisenvorbereitung des Staats bzw. über mögliche Szenarien wie Stromausfall oder Chemieunfall.

Ganzlich ausgespart wird das Szenario Wirtschaftskrise. Viele Prepper haben auf Grund der Eurokrise angefangen sich mit dem Thema zu beschäftigen. Man erinnere sich nur an die Ausgabebeschränkungen beim Bargeld in Griechenland.

Was auch nicht angeschnitten wird, ist die selektive Informationsbeschaffung. Wo bekomme ich im Stressfall qualitative und valide Informationen her? Nichts, kein Wort davon im Artikel.

Auch für News müssen Prepper unbedingt in den Wald und sich von Pflanzen ernähren. Ist das wirklich so? Laut Mainstreammedien ja, nach Eigendefinition vieler Prepper nicht.

Freitag, 21. April 2017

Magazin News: ein Artikel über Prepper

Heute in der Früh ist mir das Cover des Magazins News aufgefallen: "Ernstfall - Was tun am Tag X"?

https://www.news.at/a/ernstfall-tag-x-teaser-8087716


Ich denke, das wird meine Wochenendlektüre :-) Ich werde in der kommenden Woche darüber berichten.


Mittwoch, 19. April 2017

Rezept für einen Melissen Pfefferminz Sirup

Hä? Ein Rezept für einen Melissen Pfefferminz Siurp in einem Prepperblog? Was soll das denn? Für mich macht das durchaus Sinn und für mich gehört verfügbare Lebensmittel haltbar machen einfach zum Preppen bzw. zur Krisenvorsorge dazu.

Und da bei uns im Garten schon Melisse und Pfefferminze wuchert, dachte ich, ich erstelle ein Rezept für einen Melissen Pfefferminz Sirup. Die Mengenangaben sind "nach Gefühl". Der Sirup lässt sich leicht mit Kindern machen, acht geben muss man jedoch beim Zucker aufkochen.

Los gehts:

Bild 1: die Zutaten
Im Bild 1 sieht man die wichtigsten Utensilien: ein Kochtopf, Zucker und Melissen und Pfefferminz Blätter.
Zucker deswegen um das Ganze haltbar zu machen. Ich habe mich für einen Sirupzucker entschieden, denn da ist schon ein wenig Zitronensäure drin, der dem Sirup eine angenehme Säure verleit. Je mehr Blätter man nimmt, desto geschmacklich intensiver wird der Sirup.

Bild 2: div. Melissen- und Pfefferminzblätter


Bild 3: Zucker aufkochen
Im Prinzip ist die Zubereitung recht einfach: den Zucker aufkochen. Dabei sollten die Kinder, sofern sie mitmachen eher etwas Abstand halten (kochendes Wasser).










Bild 4: Aufgießen und Umrühren
Wenn sich der ganze Zucker gelöst hat, einfach über die Blätter gießen und gut umrühren.
Beobachtern wird evt. aufgefallen sein, dass sich Limettenscheiben dazugeschlichen haben. Ich persönlich habe den Geschmack von Limetten lieber als den Geschmack von Zitronen.
Anschliessend den Sirup für ein paar Tage zugedeckt an einem kühlen Ort stehen lassen.






Bild 5: nach ein paar Tagen

Nach ein paar Tagen schaut der Situp so aus. Da doch relativ viel Zucker im Sirup ist, habe ich den Ansatz täglich umgerührt, da sich der Zucker sonst absetzt.






Bild 6: "Filtration"

Nach ein paar Tagen habe ich den Ansatz durch eine alte (aber saubere) Spuckwindel filtriert und in eine 1 L Flasche gefüllt.
Auf Grund der zugesetzten Menge an Zucker ist das Volumen größer als 1 L, den Rest habe ich gleich getrunken.




Und so schaut das fertige Produkt aus:

Bild 7: fertiges "Produkt"
Angeblich soll der Sirup - auf Grund des Zuckergehalts - bis zu einem Jahr haltbar sein. Das kann ich nicht bestätigen, der Sirup war bei uns vorher ausgetrunken bevor noch genügend Triebe für einen zweiten Ansatz verfügbar waren.

Dienstag, 18. April 2017

Die Dokumentenmappe

Ein großes Problem bei der Flüchtlingswelle 2015 war die Feststellung der Identität der Flüchtlinge. Klar, wenn man aus Syrien flieht und uns nackte Überleben kämpft, hat man andere Prioritäten als eine Dokumentenmappe.

Für meine Familie habe ich das Problem wie folgt gelöst: natürlich haben wir eine Dokumentenmappe. Dann habe ich die wichtigsten Dokumente in digitaler Form einerseits in einer Cloud andererseits auf einen mit einem Passwort gesicherten USB-Stick gespeichert. Irgendwas wird im Krisenfall schon mitkommen.

Was habe ich nun in der digitalen Dokumentenmappe?
  • Reisepässe
  • Staatsbürgerschaftsnachweise
  • Geburtsurkunden
  • berufliche Dokumente wie z.B. Abschlusszeugnisse
  • Heiratsurkunde
Was man auch noch reingeben kann sind z.B. Miet- und Eigentumsverträge oder Versicherungspolizzen.


Sonntag, 16. April 2017

Gesegnete Ostern!

Ich wünsche euch gesegnete Ostern! Lasst es euch gut gehen!

Ich bin ja kein Prepper der zu Hause auf den Weltuntergang wartet. Nein, ich bin unternehmungslustig und daher werden meine Familie und ich eine "Oma Opa Rallye" machen. Aus dem Grund werde ich nicht online sein.

Jedoch gebe ich zu Bedenken, dass man bei Verwandtschaftsbesuchen auch vorbereiten kann: ist das Auto fahrbereit (betankt und Luftdruck kontrolliert)? Ist genügend Wechselkleidung für die Kinder mit? Was tun bei "dicker Luft"?

Freitag, 14. April 2017

Ein Preppergebot: hänge das Vorbereiten nicht an die große Glocke

Eines der wichtigsten Preppergebote lautet: hänge das Preppen nicht an die große Glocke, erzähl möglichst Wenigen davon.

Warum?

All Denen, denen du von deinen Vorbereitungen erzählst, werden im Stressfall (Anmerkung: mir persönlich gefällt der Ausdruck Stressfall besser als Krisenfall oder SHTF) zumindest zum Bittsteller. Und wem helfen? Eher der Verwandtschaft, weil oben die Verwandtschaft? Den Nachbarn? Die man öfters sieht als die Verwandtschaft? Dem Arbeitskollegen, der fast schon wie ein großer Bruder ist?
Was ist, wenn die eigenen Vorräte zur Neige gehen?

Also: je weniger von deinen Vorbereitungen wissen, desto weniger Bittsteller wirst du haben.

Das heisst aber nicht, dass man den Nachbarn nicht mal mit einem oder zwei Frühstückseiern odr einer Klopapierrolle aushelfen soll.

Donnerstag, 13. April 2017

Es muss ja nicht immer ein Atomschlag sein

Es muss ja nicht immer ein Atomschlag sein, für den vorbereitet wird, es reicht ja schon wenn man eine familiäre Magen-Darmgrippe "klein" hält.

Googlet mal "Prepper". Was kommt da heraus? Einsame Männer mit einer Schutzmaske und einer ordentlichen Ausrüstung bzw. Tonnen an haltbaren Lebensmitteln. Das ist das Bild der Prepper in den Medien. Dies sind sogenannte "doomsday prepper". Diese "doomsday prepper" bereiten sich auf das Ende der Welt vor. Soll so sein, meine Sache ist das nicht. Für mein älteres Kind bricht z.B. die Welt zusammen wenn ich es nicht rechtzeitig in den Kindergarten zum Osternest basteln schaffe. Preppen mit Kindern geht anders, nichts desto trotz hat preppen mit Vorbereitung zu tun.

Zwei Beispiele:

  • ich muss wo pünktlich sein (wie z.B. beim Osternest basteln) und die Öffis haben eine Störung. Als Prepper weiß ich alternative Anreisemöglichkeiten. Ich habe meinen vordefinierten Weg in den Kindergarten bzw. in meine Wohnung. Sollte es zu einem technischen Gebrechen oder zu einer Störung kommen, weiß ich immer noch eine alternative Anreise. Diese Anreise mag zwar länger dauern - sonst wäre es ja nicht meine alternative Anreise - aber ich komme an mein Ziel. Taxis sind für mich keine Option. Mehr dazu in einem anderen Beitrag.
  • Der Kindergarten meines älteren Kindes ist recht groß. Natürlich haben die Kinder dort auch Geschwister und da kommt es schon mal vor, dass man eine Magen-Darmgrippe erwischt. Das ist schrecklich. Ich kann mich noch an eine Magen-Darmgrippe erinnern, da wurden in einer Nacht drei Waschmaschinen Wäsche gewaschen.
    Wenn es mit der Magen-Darmgrippe los geht, wird die entsprechende Person (es kann ja auch bei einem Erwachsenen anfangen) möglichst gut isoliert. Weiters wird dafür Sorge getragen, dass am WC immer ausreichend Einweghandschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen. So lässt sich die Magen-Darmgrippe zwar nicht aufhalten (bis jetzt hat es noch jedes Familienmitglied erwischt) aber zumindest der Verlauf lindern.
Ob sich "echte" Prepper über eine Magen-Darmgrippe Gedanken machen? Ich weiß es nicht. Ich mache mir aber Gedanken über die Anreise in den Kindergarten oder wie dämme ich eine Bauchgrippe ein.

Dienstag, 11. April 2017

Was ist eigentlich preppen?

Was ist eigentlich preppen? Was versteht man darunter?

Laut Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Prepper) bedeutet "preppen" vorbereitet sein. Früher hat man dazu Selbstversorgung gesagt. Meine Eltern und meine Großeltern haben mit preppen sicher nichts zu tun, jedoch haben sie sich so gut es geht selbst versorgt. Auffallend ist, dass diese Selbstversorgung von Generation zu Generation abnimmt. Liegt es an den Supermärkten, die Waren aus der ganzen Welt anbieten? Ich kann mich noch gut daran erinnern: als ich ein Kind bzw. Jugendlicher war, hat es im Sommer das zur Jause gegeben was eben gerade im Gemüsegarten reif war. Heute wird das gegessen auf was ich den meisten Gusto habe.

Ab wann preppt man eigentlich? Eigentlich preppt ja Jeder ein wenig mehr oder weniger. Als Vater preppt man ja schon wenn man die Windeltasche fürs Baby packt oder die Jause für den Kindergartenausflug zusammenstellt.

Für mich geht das ganze Thema noch weiter: ich höre in meinem Umfeld oft: "meine Kinder sollen es besser haben als ich." In Zeiten wie diesen ist es mir wichtig sagen zu können: "meine Kinder sollen es nicht viel schlechter haben als ich." Ist das jetzt gemein gemeint oder realistisch? Ich denke, es ist realistisch: wir leben in politisch unsicheren Zeiten, das Erdöl wird knapper, die Pension sind nicht sicher.

Im Prinzip kann man sich für das Alles mehr oder weniger vorbereiten.

Montag, 10. April 2017

Der erste Entwurf eines "corporate designs" ist fertig!

So, ein für mich wichtiger Schritt ist getan: nicht nur meine Claims auf sozialen Netzerken wurde abgesteckt, nein, ich habe mir auch eine Art "corporate design" zugelegt. So soll sich in späterer Folge der Wiedererkennungswert erhöhen.

Wie gefällt euch das Design?

Jetzt, da für mich wichtige Schritte erledigt sind, geht es nun an die ersten "richtigen" Einträge: um was geht es in dem Blog? Warum überhaupt preppen? Worin unterscheidet sich der Blog von anderen Blogs? Was ist ein Alleinstellungsmerkmal?

Sonntag, 9. April 2017

Warum Austrian Prepper Dad und nicht nur Prepper Dad?

Das ist ganz einfach: es gibt im Internet einen Prepper Dad und um Rechtsstreigkeiten zu Vermeiden, habe ich das Präfix "Austrian".
Und mal ehrlich: "austrian prepper dad" hört sich ja viel besser an als "österreichischer Vorsorge Vater" :-)

Ach ja: ich plane schon ein "corporate desgin".

Samstag, 8. April 2017

Mitten in der Nacht... (oder wie alles begann)

Mitten in der Nacht stehe ich in der Wohnung am Herd und mache eine Milchpulvermischung für Kind #1 warm. Kind #1 hat in den ersten beiden Wochen nach der Geburt viel an Gewicht verloren so das wir sogar ins Spital mussten. Dort wurde festgestellt, dass Kind #1 Muttermilch nicht verträgt. Gut, dass es in Zeiten wie Diesen schon ganz tolle, wenn auch nicht billige, Fertigprodukte gibt.

So stehe ich nun mitten in der Nacht am Herd und wärme für mein Kind so eine Milchpulvermischung. Alles läuft schon automatisiert ab, die Handgriffe sitzen. Plötzlich schießt mir ein Gedanke ein: "Shit, was ist, wenn nun ein längerer Stromausfall ist? Was mache ich dann? Muss dann mein Kind leiden oder gar verhungern? Nein, das darf nicht sein!"

Dies war die Initialzündung für das Thema Preppen und Krisenvorsorge. Dies war vor einigen Jahren, in der Zwischenzeit hat sich nicht nur bei Kind #1 (es hat in Geschwisterl bekommen), sondern auch in der Weltgeschichte getan.

Mehr dazu hier zu einem späteren Zeitpunkt.


Freitag, 7. April 2017

Claims abgesteckt

In Zeiten wie diesen ist es erstmals wichtig "Claims" abzustecken.

Die Claims wurden nun auf #Twitter, #Facebook und #Instagram abgesteckt.

Der Hauptteil soll der Blog sein, Twitter soll primär zur schnellen Information dienen, #Facebook und Instagram sind - leider - erstmals Platzhalter. Diese beiden Medien werden noch ihre entsprechende Verwendung finden. Keine Sorge!

#austrianprepperdad@blogspot.com

#besservorbereitet

Und schon wieder ein neuer Prepper Blog - warum?

Und schon wieder ein neuer Prepperblog. Der Titel ist in englischer Sprache, der Inhalt ist in deutscher Sprache - warum?

Warum? Einfach hier dran bleiben. Vielleicht lohnt es sich...