Prepperseiten gibt es im Internet Viele, diese Seite setzt sich mit dem Preppen und Familien auseinander. Weiters werden aktuelle Themen betrachtet.

Sonntag, 18. November 2018

Es geht weiter! Bzw. muss es weitergehen!

Freunde!

Nach sehr langer Pause geht es nun wieder weiter. Aus div. Gründen habe ich eine längere Pause gemacht. Die Gründe sind mannigfaltig: viel in der Arbeit zu tun, kaum passende Themen, privat viel zu tun, ... . Es geht aber nun weiter.

Im Laufe der kommenden Woche kommen neue Themen.

Stay tuned!

Montag, 27. August 2018

Was hat der heiße Sommer mit Preppen zu tun?

Man kann von der Klimaerwärmung halten was man will, Tatsache ist das der Sommer heuer extrem heiß war und es in der Landwirtschaft zu Ernteausfällen kommen wird bzw. schon gekommen ist. Was hat das mit Preppen zu tun? Naja, auf den ersten Augenblick ehrlich gesagt nicht viel. Jedoch gibt es ein einfaches "Marktgesetz": Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Die Nachfrage nach Lebensmitteln bleibt gleich, aber das Angebot sinkt (auf Grund der Ernteausfälle). Und durch die sinkende Nachfrage wird der Preis steigen, das heißt die Lebensmittel werden teurer. Die Teuerungen werden nicht signifikant sein, sondern "kleinweise": da kostet die Semmel nicht mehr 36 ct, sondern 37 oder 38 ct. Das sind zwar "nur" 1 oder 2 ct, aber auch 2,7 - 5,5%. Und das ist schon eine ordentliche Steigerung. Und so läppern sich die ct Beträge zusammen. Und was bewirken diese Verteuerungen? Die Inflation steigt. Und bei der Semmel sind wir bei 1 ct weit weg von der EZB angestrebten Inflation von "nahe, aber unter 2%".
Was kann man als Nationalbank gegen eine steigende Inflation machen? Man hebt die Zinsen an. Einerseits gut für die Sparer (es wird mehr gespart und nicht so viel Geld ausgegeben, die Nachfrage soll sinken) aber schlecht für alle Kreditnehmer, egal ob Häuslbauer oder Firma: man muss mehr Geld für die Schuldentilgung aufnehmen.

Wenn man also etwas weiter denkt - und das tun ja Prepper - haben Ernteausfälle schon was mit Preppen und Krisenvorsorge zu tun.

Mittwoch, 1. August 2018

Warum valide, belastbare Informationen wichtig sind - "Flugzeugabsturz" in Mexico

Quelle: GMX.net
Heute in der Früh, als ich das Handy aufdrehte und mir einen Kaffee machte, war folgende Eilmeldung auf einer Internet Seite: "Flugzeugabsturz in Mexiko - Mindestens 100 Passagiere an Bord." Am Bild ist eine Boeing 737-700 zu erkennen.
Ich habe dann sofort andere Internetseiten besucht um mehr Informationen zu erhalten. Eine Anmerkung dazu: ich bin nicht sensationsgeil, mich interessiert die Zivilluftfahrt sehr.

Quelle: Austrian Wings
Nur habe ich auf div. allgemeinen Nachrichtenseiten wenig über diesen Flugzeugabsturz gefunden. Jetzt gibt es aber "kleinere Seiten" im Internet für Luftfahrtbegeisterte. Auf einer dieser Seiten habe ich schon mehr gefunden: Es war kein "richtiger Absturz" sondern ein Vorfall beim Starten. Weiters war von einem Embrear Jet die Rede und es gibt Überlebende.
Na, das ist schon einmal eine detailierte Ansage.

Und jetzt gibt es eine Seite im Internet die sich mit Flugzwischenfällen beschäftigt. Ich wollte gleich in der Früh wissen ob dieser "Flugzeugabsturz" schon in der Datenbank ist. Siehe da, er ist drinnen: Flugzeugabsturz in Mexiko. Und was steht da? Es waren 97 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder an Bord und Alle haben überlebt. Weiters war es kein "Absturz" sondern ein abgebrochener Start bei relativ hoher Geschwindigkeit.

Und so wurde aus einem Absturz einer Boeing ein missglücktes Startmanöver auf Grund es Triebwerksschadens. Mit wenigen Klicks und ein wenig Know How wurde die ursprüngliche Nachricht geprüft und für falsch befunden.

Und so mache ich das auch mit anderen Nachrichten: ich überprüfe sie. Und oft zahlt es sich aus, dass man Nachrichten überprüft. Natürlich gibt es keine "absolute" Wahrheit. Das geht nicht, weil erstens interpretieren sowohl der Autor als auch der Leser seine Meinung in den Artikel. Es gibt für mich eine Art "Pool der Wahrheiten". Je mehr Informationen ich beschaffe, desto klarer ist das Bild von dem Ereignis und ich kann mir meine Meinung bilden.

Was mir mich auch zählt sind belastbare Fakten bzw. Zahlen. Im Fachartikel stehen Zahlen, viele verschiedene Quellen wurden zitiert. Und je mehr unterschiedliche Quellen eine Nachricht hat, desto glaubwürdiger ist die Nachricht für mich.


Donnerstag, 26. Juli 2018

Werdet keine Schuldsklaven!

Ich bin ja ein Prepper der aus der "Wirtschaftsecke" kommt.

Hier nun eine kleine Geschichte wie "schnell" man ein Schuldsklave wird.

Eine Kreditkarte ist ja schon was Feines. Irgendwo mal schnell was mit der Kreditkarte kaufen. Hie und da muss man ja fast mit der Kreditkarte zahlen, wenn z.B. das Limit mit der Bankomatkarte erschöpft ist.
Eine Kollegin von mir war mit ihrem Mann ein paar Wochen in USA. Dort ist es ja Usus mit Kreditkarte zu bezahlen. Und im Urlaub sitzt ja das Geld noch lockerer als sonst.
Dieser Tage ist die Kreditkartenabrechnung für sie gekommen. Normalerweise wird ja die Kreditkarte dann auf einmal beglichen. Bei der Kollegin war das nicht mehr möglich. Sie muss sich die Kreditkartenabrechnung auf Raten zahlen. Und das zu horrenden Zinsen. Ob der Urlaub das wert war sei dahin gestellt.

Gut, damit sie nun an etwas mehr Geld bekommt, macht sie zusätzliche Schichten. Die natürlich zu Lasten des Privatlebens gehen. Für mich bzw. die anderen Kollegen ist das natürlich gut. Ich brauche die unbeliebten Nacht- und Wochenenddienste nicht machen. Die Kollegin muss die Dienste fast machen damit sie die Raten bezahlen kann.

Und das war nur ein Urlaub und die Zinsen sind extrem niedrig und werden auch niedrig bleiben. Was wird sein wenn nun die Zinsen steigen und die Inflation anspringt? Was wird dann mit den ganzen Schuldnern? Gehören dann die Wohnungen, Häuser und Autos den Banken und werden diese dann die Güter versteigern? Was werden die Schuldner zukünftig alles abarbeiten müssen?
wir wissen es nicht. Wir können es nur anhand der Schuldenkrise in den USA erahnen. Bald jährt sich ja die Lehman Pleite zum 10. mal.

Dienstag, 17. Juli 2018

Milch in Glasflaschen - sie ist wieder da

Eine Kindheitserinnerung ist zurück: es gibt wieder Milch in Glasflaschen. Mir persönlich gefällt das. Ob sie besser schmeckt muss Jeder für sich beurteilen. Was jedenfalls weltklasse ist, dass die Flaschen als Vorratsbehälter wiederverwendet werden. Insbesondere um Kohlehydrate wie Nudeln, Reis, Linsen usw zu lagern. Einfach die leeren Glasflaschen sehr gründlich auswaschen, trocknen und dann befüllen. Mit dem Deckel werden sie dann noch luftdicht verschlossen.

Was ich schon sagen muss ist das sich das Gewicht nachteilig auswirken kann. Und Glas kann zerbrechen.

Nichts desto trotz sind mir persönlich die Glasflaschen lieber.

Sonntag, 8. Juli 2018

Kind 1 will alleine zu Hause sein...

Mein Kind 1 kommt jetzt im Herbst in die Schule und es hat einen Wunsch: endlich mal alleine zu Hause sein, wenn Mama und Papa z.B. einkaufen sind. Prinzipiell habe ich nichts dagegen. Andere Kinder müssen in dem Alter zu Hause sein, K1 will zu Hause sein.

Nur: "so einfach" kann und will ich den Wunsch nicht akzeptieren: ich traue Kind 1 durchaus zu, dass es für eine halbe Stunde oder so zu Hause bleibt, nur stört mich das wir keine definierten "Notfallszenarien" haben. Wobei "Notfall" weit definiert ist. Ein Notfall ist z.B. für mich auch wenn es das Nutella Glas nicht aufbekommt oder ihm das Saftpakerl auf den Boden fällt. Was soll es dann tun? Zu den Nachbarn? Wir sind zwar gut vernetzt aber die Nachbarn sind ja auch nicht immer verfügbar.

Ein Hansdy will ich noch nicht kaufen, das kommt noch früh genug. Irgendwas muss ich mir einfallen lassen.

Heute haben wir es so gemacht, dass ich mit K2 am Spielplatz in der Wohnhausanlage war und K1 hatte in der Wohnung eine PMR Funke. Nachdem ich mit K2 am Spielplatz angekommen war, gabs eine kurze Anfrage bezüglich Empfang und dann konnte ich beruhigt mit K2 im Sand spielen während K1 die Zeit allein in der Wohnung genoß.

Nach einer schwachen halben Stunde bin ich wieder in die Wohnung und siehe da, es hat Alles gut geklappt. Keine Schäden an K1 und der Wohnung.

Ich bin stolz auf mich und auf K1. :-)

Donnerstag, 28. Juni 2018

CB Funk ist nicht tot...

CB Funk ist nicht tot! Das ist eine Erfahrung aus dem Urlaub. Meine Frau meinte, als sie die zusätzliche Antenne am Auto vorfand, dass das einfach nur peinlich ist. Ja, mag sein.

Ich habe mich vor einiger Zeit für ein Alan Midland 42 entschieden. Kauf entscheidend war unter Anderen das umfangreiche mitgelieferte Zubehör. Mitgeliefert wurden unter Anderem: je eine Batteriebox für Batterien und Akkus (1,5 V vs. 1,2 V!), ein Teil für die Versorgung via Autobatterie und eine Schutzhülle.

Ich persönlich rate das Gerät nicht bei einem großen Onlinehändler zu kaufen sondern bei kleinen Fachbetrieben. Diese sind zwar eine kleine Spur teurer als die großen Onlinehänder dafür ist die Beratung sehr viel besser!

Wir waren ja mit dem Auto im Urlaub. Und als wir uns einer Grenze im Stop & Go Verkehr näherten, drehte ich die Funke auf. Und siehe da, es herrschte reges Treiben im Äther. Ehrlich gesagt habe ich wenig verstanden, und es lag nicht an der Qualität des Funks sondern an den verschiedenen Sprachen und ich habe mich im Stop & Go Verkehr natürlich primär um das Fahren gekümmert.

Ich persönlich halte CB Funk nach wie vor für ein geeignetes Mittel um im Stressfall lokal kommunizieren zu können bzw. um Informationen zu erhalten.
Dabei stellt sich die Frage: mit wem funke ich? Was funke ich? Wie überprüfe ich den Wahrheitsgehalt einer Meldung? Das sind Fragen die mich zur Zeit beschäftigen.

Noch ein rechtlicher Hinweis: CB-Funk ist erlaubt! Außer man bastelt an der Funke herum. Und von div. China Herstellern lasse ich die Finger. Die funken nämlich im Amateur Frequenzbereich und sind nur erlaubt wenn man eine Amateurfunklizenz hat. Ansonsten sind die Dinger verboten!

Samstag, 23. Juni 2018

An eine defekte Ölpumpe denkt man ja nicht

Sodala, ich bin wieder wohlbehalten aus dem Urlaub retour. Es war urlaubstechnisch gesehen alles gut und wir hatten immer schönes Wetter.

Eine kleine Sache hat den Urlaub getrübt: Nach einer Pause leuchtete beim Starten des Autos kurz "oil" und "service" auf. Nach wenigen Sekunden verschwand die Anzeige wieder. Am Abend habe ich im Serviceheft nachgeschaut und da stand, dass unter Umständen die Ölpumpe defekt sein kann. Das war schon ein kleiner Schrecken. Auf einen technischen Defekt beim Auto war ich nicht vorbereitet. Ich füllte Motoröl nach und telefonierte mit der Werkstatt in Österreich. Nach dem Auffüllen verschwand die Anzeige. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dennoch auf der Heimfahrt.
Obwohl ich auf einen technischen Defekt nicht vorbereitet war, denke ich das ich das Problem recht gut gelöst habe: ich war ruhig und besonnen und ich habe nach Alternativen gesucht: Wo ist die nächste Werkstätte? Wie kann ich meine Familie sicher nach Hause bringen? Zum Glück habe ich nichts davon gebraucht. Es war aber gut zu wissen DAS ich Alternativen habe. Und ein wenig Improvisationstalent schadet auch nicht.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Auch ein Prepper braucht Urlaub

Auch ein Prepper braucht Urlaub und auch im Urlaub wird gepreppt bzw. es wird für den Urlaub gepreppt. Es geht nach Kroatien ans Meer.

Ich reise ja mit meiner Familie "nicht einfach so" los. Ich plane für div. Szenarien. Ein ganz Wichtiges Szenario ist die Repatriierung im Krisenfall, also wenn die Grenzen dicht gemacht werden. Dazu hilft einmal die Reiseregistrierung. Ja, man muss einige Daten rausrücken, aber im Zweifelsfall kann dann recht rasch reagiert werden. Weiters habe ich div. Routen zu Flug- und Fährhäfen rausgesucht. Dort sollte der Grenzübertritt leichter gelingen als auf der Straße.
Was letzes Jahr tatsächlich der Fall war, war ein Stromausfall am Abend. Er war zwar mit ca. 15 min. relativ kurz aber ich habe mein "System" schon gestartet. D.h. ich habe mein Funkgerät aufgedreht und Taschenlampen bereitgestellt. Zum Glück war der Stromausfall recht schnell vorbei.

Ich werde die Zeit jedenfalls genießen und evt. komme ich ja dem einen oder anderen Equipmenttest.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Hilfe, meine Frau preppt auch!

In der letzten Woche musste ich feststellen, das meine Frau auch preppt. Also jetzt nicht extrem oder auf meine Art und Weise aber sie hat angefangen Brot zu backen und hat einen Holunderblütensirup gemacht. Beides hat mir bzw. meiner Familie gut geschmeckt.

Auf die genauen Beweggründe warum sie das macht, sind wir noch nicht zu sprechen gekommen. Vielleicht sind es Kindheitserinnerungen, vielleicht ist es ein Loslösen vom Kommerz.

Nahrungsmittel konservieren bzw. selbst herzustellen ist für mich persönlich eine ganz elementare Voraussetzung für die Krisenvorsorge. Irgendwann wird das Dosenfutter aus sein und irgendwann wird sich ja Alles wieder erfangen (siehe z.B. Tschernobyl). Und da schadet es nicht, wenn man Lebensmittel selber herstellen kann.

Ich bin schon gespannt was als Nächstes bei meiner Frau kommen wird.

Ihr werdet es erfahren!

Freitag, 11. Mai 2018

Mein FAK (First Aid Kit)


Vorgestern am Spielplatz hat ein Kind plötzlich laut geschriehen. Es ist von der Schaukel gefallen und hat sich ordentlich die Knie aufgeschürft.
Die Oma ist natürlich gleich zum Kind hin und konnte es nur tröstern, da sie kein Pflaster mit hatte.
Ich bot den Beiden Hilfe an, aber das verneinten sie. Ich dachte mir dann: "Mein FAK ist wie ein Regenschirm. Wenn ich den Regenschirm mit habe, dann regnets bestimmt nicht."

Jedenfalls nahm ich den Vorfall zum Anlass um den Inhalt meines Tascherl wieder auf das Ablaufdatum zu kontrollieren und euch gleich mal mein Tascherl vorzustellen.

Das Tascherl ist im "tactical" Stil. Das ist mir jedoch egal, weil ich es ohnehin im Rucksack trage und zweitens finde ich das Tascherl Condor MA41 recht praktisch da es für mich gut durchdacht ist.

Was ist drin? Auf dem ersten Blick ist es oversized. Ja, durchaus, aber nicht vergessen: ich bin Prepper und ich habe kleine Kinder.

Es ist erstmals Verbandszeugs drin: Desinfektionsmittel (auch für Schleimhäute) und div. Pflaster als auch Mullbinden, wobei ich hoffe die Mullbinden nie zu gebrauchen sondern sie dienen als größeres "Placebo Pflaster".

Dann sind eine Pinzette und eine Zeckenzange drin. Die Pinzette ist gegen Dornen und Holzspäne, die Zeckenzange natürlich gegen Zecken.

Rechts oben, in der kleinen rosa Flasche, ist eine Zahnbox drin. Mein K1 bekommt jetzt schon die zweiten Zähne und wenn es sich die raushaut, kann der Zahn einige Zeit (Stunden) außerhalb des Körpers "überleben" und durch einen Zahnarzt wieder eingesetzt werden.


Weiters sind auch Medikamente mit. Die sind nicht für die Kinder, sondern primär für mich: z.B. Aspirin direkt. Und auch wenn ich die Medikamente nicht brauche, meinen Kollegen hat das Aspirin schon die eine oder andere Linderung ihrer Kopfschmerzen gebracht.

Was mir noch fehlt, ist ein spezieller Erste Hilfe Kurs für Kinder. den wollte ich eigentlich in meiner Karenzzeit machen, das ist sich aber leider nicht ausgegangen.

Samstag, 28. April 2018

Smart Homes, hot or not?

Ich habe unlängst über einen Arbeitskollegen ifttt (ausgesprochen: if this than that) kennen gelernt. Es ist im Prinzip ein Computerprogramm das genau das macht wie es heisst: aus vielen vordefinierten Applets kann gewählt werden: if this (irgendein Ereignis) than that (führe eine eine bestimme Aktion aus). An sich ist das recht praktisch: if 6 Uhr in der Früh, starte die Kaffeemaschine automatisch. if Bewegung am Hauseingang detektiert, sende einen Livestream auf mein Handy.
Mir ist aufgefallen das sich viele dieser auswählbaren Applets mit Smart Homes beschäftigten: nicht nur Videoüberwachung, sondern auch div. Steuerungen wie Temperatur, Licht, Rollos, Bewässerungen.

Braucht es das?

Ich weiss es nicht. Betrachten wir das Ganze einmal aus "Normalbürgersicht und aus Preppersicht:
Für den Normalbürgersicht, dann sind die Dinge schon recht praktisch: ich brauche mich um nichts kümmern und Vieles wird automatisch gemacht: ich brauche das Thermostat nicht mehr programmieren und die Blumen sind auch immer bewässert. Und ich sehe ob während meiner Abwesenheit Jemand an meiner Wohnung war. Ob da relevante Daten über mich gesammelt werden, hm, ja, was soll ich sagen, praktisch ists.
Und aus Preppersicht: Dann braucht es diese Sachen nicht. Warum? Ganz einfach: Strom kann ausfallen und er macht die Dinge wie Lichtsteuerung, Thermostatregelung und automatische Bewässerung nutzlos. Weiters können in der digitalen Welt leicht Daten gesammelt werden. Es soll ja Staubsaugroboter geben, die Pläne der Wohnung machen und dann an den Hersteller schicken. Bericht zu Staubsaugrobotern (Quelle: Zeit.de)
Was jedoch aus Preppersicht gut sind, sind die Sicherheitssysteme wie Rauchmelder, Gaswarner aber auch die vorher angesprochene Videoüberwachung (ACHTUNG: es gilt den Datenschutz zu beachten!!).

Für den Normalbürger kann ein Smart Home durchaus eine Erleichterung darstellen, aus Preppersicht muss man es sich überlegen: Sicherheit versus Weitergabe von Daten und Sinnlosigkeit bei einem Blackout.

Sonntag, 22. April 2018

Frühlingszeit ist Gartenzeit

Frühlingszeit ist bei mir Gartenzeit. Ich habe mich bewusst für ein Leben in der Stadt entschieden. Und obwohl meine Familie in der Stadt wohnt, haben wir einen kleinen Garten. Und im Garten haben wir ein Hochbeet mit ca. 1,5 m² Nutzfläche.
Zum Selbstversorgen reicht es natürlich nicht, aber es reicht um nicht das ganze Gemüse teuer zu kaufen sondern hie und da frisches, selbst geerntetes Gemüse zu essen.
Was haben wir nun angebaut?
Links unten sind Salatreste. Ob wir den Salat nochmals selbst ziehen kann ich nicht sagen. Ertragreich ist der Anbau nicht, er reicht maximal für eine kleine Salatdeko.
Auf der linken Seite sind je eine Reihe bunte Radieschen und bunte Karotten. Durch die Farben animieren wir die Kinder das Gemüse zu essen. Die bunten Karotten schmecken genau so wie die organen Karotten, aber die Kinder finden es witziger eine gelbe Karotte zu essen.
Ganz oben sind eine Gurkenpflanze und eine Zucchini Pflanze. Den beiden Pflanzen kann man fast direkt beim Wachsen zusehen.
Mitte Rechts sind drei Paradeispflanzen. Auch diese sind bunt. Letztes Jahr versuchten wir Ochsenherzparadeis, die sind aber nichts geworden. Heuer haben wir wieder Cocktailparadeis. Rechts unten, mit den Herzblättern, das ist eine Physalispflanze. Die hatten wir auch schon mal angebaut. Interessant ist, dass die Früchte nicht knallorange wie im Supermarkt sind, sondern grün-orange, aber sie schmeckten dennoch sehr gut.

Und zu den Paradeis gehört ja Basilikum. Wir haben uns nicht für einen "klassischen" Basilikum entschieden, sondern für einen Staudenbasilikum. Gut zu erkennen am oberen Bild unten in der Mitte.
Und wo wir schon bei den Kräutern sind: in der Gartenitte steht ein Gartenturm. Er ist platzsparender als eine Kräuterspirale und auch optisch ein Hingucker. 
Ganz oben ist Rosmarin, dann kommt Thymian. Im mittleren Topf ist Schnittlauch. Im zweiten Topf von unten sind Salbei und Zitronenmelisse. Die Zitronenmelisse hatten wir früher "frei" im Garten wachsen, aber sie hat zu stark gewuchert, deswegen haben wir sie "gezähmt" und in den Topf gepflanzt. Und ganz unten haben wir Cocktailminze. In wie fern die anders ist, kann ich noch nicht sagen.
Und im ganzen Turm verteilt ist Kapuzinerkresse. Einerseits kann man die Blüten essen und andererseits machen die bunten Blüten auch optisch was her.

Ein paar weitere Sachen  haben wir noch im Garten. Die stelle ich euch später einmal vor. 



Montag, 9. April 2018

Kann ein Prepper jemals zufrieden sein?

Unlängst habe ich meinen Tagesrucksack gewaschen. Beim Neu einordnen der Sachen habe ich ein paar Verbesserungen gemacht. Ein paar Sachen habe ich rausgegeben, ein paar Sachen neu hinzugefügt bzw. die Aufteilung neu geordnet.

Und beim Herumwerken habe ich mir gedacht: "Gibt es eigentlich den 'perfekten' Rucksack? Kann ich jemals mit meiner Ausrüstung zufrieden sein?"

"Nein!", kann ich nicht. Warum nicht? Weil ich mich persönlich bzw. in meinem Beruf auch immer verbessere und keinen Stillstand habe oder haben will. Das macht mich einerseits unruhiger und rastlos andererseits bin ich dann zufriedener weil ich das Gefühl habe besser vorbereitet zu sein.

Sonntag, 25. März 2018

Gegrillte Pizza? Pizza am Grill!

Ich bin auf der Suche nach alternativen "Kochmethoden" und mit meinem Gasgriller bin ich eigentlich schon recht gut aufgestellt. Ich habe jetzt meinem Griller ein "upgrade" gegönnt: Modulary Cooking. Damit hoffe ich flexibler zu sein.

Gestern habe ich den Pizzastein probiert. Ich muss sagen, es hat besser funktionert als erwartet. OK, bei der ersten Pizza habe ich noch etwas Lehrgeld gezahlt: ich habe den Gasgrill zu wenig vorgeheizt, das passiert mir leider noch immer wieder. Die anderen Pizzen waren sehr gut. Meine Familie war sehr positiv überrascht.
Und: bis auf den Schinken und Käse hatten wir alle Zutaten zu Hause: Mehl, Germ und Wasser für den Teig, Paradeissauce, Oliven und Kapern für den Belag.

Donnerstag, 22. März 2018

(K)ein Notfall an der Nachtapotheke

Meine Frau war gestern mit K2 beim Kinderarzt. Es hat sich herausgestellt, dass der Husten und die erhöhte Temperatur, die K2 seit drei Tagen hatte, leider eine Bronchitis ist. Die gute Nachricht: der Kinderarzt hatte bis kurz vor 19 Uhr offen. Bei Bronchitis müssen jedoch Antibiotika gegeben werden. Die schlechte Nachricht: die Apotheken sperren um 18 Uhr zu und es haben nur ein paar Nachtapotheken geöffnet.
Nun gut, ich habe mich dann zur nächsten Nachtapotheke aufgemacht. Sie war, der guten Infrastruktur in Wien, in ein paar Minuten erreichbar. Schon beim Näherkommen habe ich eine kleine Menschenschlange vor der Apotheke gesehen. "Gut", dachte ich mir, "das sind Menschen die erst um 18 Uhr vom Arbeiten aufhören und sich jetzt erst am Weg zur Apotheke machen können." Mitnichten. Die Personen am Nachtschalter mussten relativ laut sprechen und so habe ich mitbekommen, dass eine Person seit 10 Tagen Husten hat und eine weitere Personen einen Nasenspray braucht weil sie tagsüber nicht schlafen kann. Eine andere Person hat ein Allegiemittel gebraucht. OK, gut, das mit dem Allergiemittel lasse ich mir einreden. Aber wenn ich schon 10 Tage lang Schnupfen habe, MUSS ich dann während der Nachtapothekenzeit mir einen Hustensaft holen? Und wenn ich tagsüber nicht schlafen kann, kann ich nicht statt zu schlafen in die Apotheke gehen? Ich verstehe solche Menschen nicht.
Mir fehlt da irgendwie die Logik dahinter. Warum macht man das? Was denken sich der Kunde und die Apothekerin bei "Seit 10 Tagen Husten?"

Was wird sein, wenn es wirklich mal zu einer größeren Herausforderung kommt als "10 Tage Husten"?

Montag, 19. März 2018

Warum klare Kommunikation Leben retten kann

Beim Notruf 144 geht ein Anruf ein: "Kommens schnell, meine Frau sitzt am Tisch und rührt sich nicht." Es folgt dann die übliche Abarbeitung des Notrufs mit "Wer ruft an, wo wohnens, ... "
Tja, und dann vergehen ca. 30 min. bis die erste Rettung eintrifft und feststellt, dass die Frau keine Vitalzeichen mehr hat. Die darauffolgende Rettungsaktion mit Notarzthubschrauber kam für die Frau zu spät.
Wirklich dumm gelaufen. Hätte der Anrufer gesagt, dass die Frau ohne Bewusstsein ist und keine Vitalzeichen gezeigt, wäre der Notarzt schneller am Einsatzort gewesen. Ob das Leben gerettet hätte werden können, sei dahingestellt. Das kann ich nicht sagen. Die Chancen wären jedoch höher gewesen.
Bzw. hätte der Anrufnehmer auch aktiver nachfragen können.

Meine Lehren daraus? Klare, einfache Anweisungen bzw. Aussagen. Keine juristischen Schachtelsätze, sondern so einfach wie möglich den Sachverhalt darstellen.
Ob ich jedoch in solch einer Situation einen kühlen Kopf bewahren kann, kann ich nicht sagen.


Dienstag, 13. März 2018

Ist es in Österreich gefährlicher geworden?

Anlässlich der gehäuften Anzahl an Messerattacken wurde ich von einer portugiesischen Freundin gefragt ob es in Österreich gefährlicher geworden ist. Diese Frage lässt sich nicht eindeutig mit "Ja" oder "Nein" beantworten.

Quasi zur Brauchtumspflege gehört(e) ja eine zünftige Wirtshausschlägerei. Das gibt es heute auch noch, nur sind jetzt leider immer öfter Messer im Spiel.

Hier ein paar Fälle der letzten Tage:
Wachsoldat erschießt Angreifer: Bericht hier
Messerattacke auf Familie: Bericht hier
Jugendlicher bei Messerstecherei schwer verletzt: Bericht hier
Überfall mit Fleischmesser auf Tankstelle: Bericht hier
Freund mit Messer bedroht: Bericht hier
Mann fuchtelte mit Schwert: Bericht hier
Alle Berichte bzw. Quellen: orf.at

Ist es wirklich gefährlicher geworden oder wird einfach nur mehr darüber berichtet? Ich kann es nicht sagen. Ich fühle mich in Wien in meiner Umgebung schon sicher. Andererseits eine unverhoffte Messerattacke kann überall passieren.

Was mache ich als Prepper bezüglich Sicherheit?
Erstens: die Cooper Regeln beachten: ich bin bewusst unterwegs und schaue unterwegs nicht aufs Handy oder lese in Öffis Zeitung. So erhoffe ich mir, dass mir "Unregelmässigkeiten" besser auffallen.
Zweitens: was bei nicht nur bei Messerangriffen wichtig ist: Bewegung und Distanz! Bewegung deswegen weil ich dann schwerer anzugreifen bin und Distanz: nona, mit einem 3 m langen Messer wird mich kaum Jemand erreichen.

Sonntag, 4. März 2018

Knicklichter? Wozu eigentlich?

Bildquelle: Bundeswehr-
und Freizeitshop
Eigentlich habe viele Prepper die ich kenne, Knicklichter dabei. Ich stellte mir immer die Frage warum? Sie sind single use und ich habe eigentlich ohnehin immer eine Taschenlampe dabei. Also wozu Knicklichter?

Dieser Woche kam es zu einem Hackerangriff auf das deutsche Außen- und Verteidigungsministerium. Ich habe dazu auf den Infoseiten berichtet. Und diese beiden Ministerien sind ja nicht der Dorfverein von St. Eichkatz im Walde, d.h. es sollte schon eine recht gute IT-Sicherheit vorhanden sein. Denkste! Der Angriff war ein Jahr lang unentdeckt. So, und wenn nun ein Angriff auf Ministerien gelingt, warum sollte nicht ein Angriff auf Stromversorger möglich sein?

Bei einem Stromausfall ist es eigentlich - für mich - ganz einfach. Ich muss "nur" nach Hause kommen. Das sollte mir gelingen. Ich bin ja nun doch oft mit meinen Kindern unterwegs. Jetzt kann es in einem sehr unwahrscheinlichen Fall passieren das ich mit ihnen (und somit dem Kinderwagerl) im Lift eingesperrt bin. Es ist sehr unwahrscheinlich, aber durchaus möglich. Bei öffentlichen Einrichtungen wie z.B. U-Bahnen sollte das Befreien nicht allzu lange, relativ gesehen, dauern. Anders schaut es beim Lift in der Wohnhausanlage aus. Bis da Hilfe kommt, dauert es.

Und für den Fall ist mir das Handy oder die Taschenlampe als Lichtquelle zu schade. Und da kommt nun der Leuchtstab ins Spiel. Er hält relativ lange an und gibt ein recht angenehmes, nicht zu helles Licht ab.

Wofür verwendet ihr Leuchtstäbe? 

Mittwoch, 28. Februar 2018

Ist es wirklich sooo kalt?

Was jetzt gejammert wird wie kalt es ist, kaum auszuhalten. Und es wird von Menschen gejammert, die Drinnen arbeiten, die im warmen Auto oder im warmen Zug zur Arbeit fahren und sich aufregen das sie bei dem Wetter über das Firmengelände zur Kantine gehen. Alles Weicheier? Für mich irgendwie schon.

Erstens muss es im Winter kalt sein und der Feber ist nun einmal ein Wintermonat. Vor ein paar Jahren, als Kind #1 geboren wurde, bin ich bei solchen Temperaturen mit K1 im Kinderwagen spazieren gefahren. K1 hat die Kälte nicht geschadet, es entwickelt sich prächtig.
A pro pos Kinder: meine Kinder sind bei dem Wetter im Kindergarten zumindest am Vormittag, wenn ich sogar auch am Nachmittag im Garten draußen. Und sie überleben.

Zweitens kann man sich der Witterung anpassen: da nimmt man halt mal einen wärmeren Pullover und zieht sich dickere Socken und eine Kälteschutzcreme. Wenn man aber ein Fashion Addict ist und wenn man meint, dass man mit freien Knöcheln herumgehen muss, da hilft dann kein Mitleid. Nein, auf gar keinen Fall.

Drittens: was tun die, wenn es zu einer Versorgungsknappheit kommt? Mitte Jänner letzten Jahres hat es in einer kleinen niederösterreichischen Gemeinde eine Explosion gegeben: Explosion in Baumgarten. Dabei wurde eine Gaspumpstation schwer in Mitleidenschaft gezogen. Italien hat sogar den Energienotstand ausgerufen. Technische Gebrechen können immer auftreten.

Was sind meine Tipps gegen die Kälte?

  • Der Witterung angepasste Kleidung. Es muss nicht immer modisch sein, sondern funktioniell.
  • Oft draußen sein, damit man sich an die Kälte gewohnt. Ich steige z.B. eine U-Bahnstation früher aus und gehe dann das letzte Stück zur Arbeit bzw. Wohnung. Und ein längerer Winterspaziergang am Wochenende ist ja auch was Feines.
  • Für den Stressfall schlage ich Energiereserven wie z.B. Kerzen vor. Man kann daraus recht gut einen Kerzenofen bauen.
  • Und zum Schluss ein Tipp meines Großvaters: immer schauen das die Füße warm sind. Am Besten immer warme Schuhe und warme Schuhe anziehen!

Montag, 19. Februar 2018

Einmal etwas Nachdenkliches

Meine 84jährige Großmutter wurde mit Herzbeschwerden ins Spital eingeliefert. Dort blieb sie acht Tage lang. Die Ärzte haben - zum Glück - nichts Gravierendes gefunden.

Interessanterweise gab es zu ihrem Gesundheitszustand unterschiedlichste Meinungen bzw. Meldungen. Von "ihr geht gut" bis zu "Sie ist komplett verwirrt und kennt sich gar nicht mehr aus."
Gut, dieses Wochenende waren wir sie besuchen. Und je näher die Fahrt in die Heimat kam, desto unruhiger wurde ich mit meinen Gedanken. Was wird sein? Was wird dann sein, wenn sie nicht mehr da ist? Soll ich mit meinen Kindern aufs Begräbnis? Werden sie es verstehen das die Urli nicht mehr da ist? Werden sie die ganze Zeit still halten können?

Und irgendwann kommt dann der Gedanke: "Hey, ich kann es eh nicht ändern. So wie es kommt, kommt es. Ich kann die Zukunft nicht beeinflussen. Ich kann nur so in der Gegenwart leben, dass ich glaube, es ist so gut für die Zukunft..." Das muss ich irgendwie in meinem Leben noch berücksichtigen.

Und was war mit meiner Großmutter? Ihr ging es gut. Sie hat sich gut um ihre jüngste Urenkelin gekümmert und sogar mir ihr auf einen kleinen Sessel gespielt. Und im Kopf war sich auch ganz fit. Also waren meinen Sorgen fast "unnötig".

Und trotzdem fangen die Gedankenspiele schon an wenn sie auf einmal nicht mehr da ist...

:-(

Freitag, 2. Februar 2018

Nachtrag zum "krank sein"

Zuerst einmal geht es bergauf. Es war aber eine toughe Zeit.

Hier ein kleiner Nachtrag zum vorherigen Post.

Am Dienstag war ich beim Kinderarzt in der Ordination. Der Kinderarzt hatte am Montag 109 Patienten! Das sind pro Kind ca. 3 - 4 Minuten. Darin sind inkludiert: Untersuchung, Diagnose und Dokumentation. Das ist schon heftig.
Laut Kinderarzt hat er so eine Epidemie noch nie erlebt seit er Arzt ist.

Im Kindergarten der Kinder waren in den Gruppen ca. 20 - 40% der Kinder ANWESEND!

In meinem Freundeskreis hat es genau eine Familie gegeben in dem die Kinder NICHT krank waren. Ansonsten hatten die Kinder virale Infekte.


Montag, 29. Januar 2018

Krank sein ist öde, krank sein ist blöde

Es fing mit Schüttelfrost am Abend plötzlich an. Und bei Schüttelfrost fiebere ich an. Seit Montag am Abend bin ich krank, wobei es jetzt schon bergauf geht. Meine Kinder hat es mit Verzögerung erwischt aber bei denen war das Fieber schlimmer.

Was ergaben sich aus der letzten Woche neue Erkenntnisse für die Krisenvorsorge?

Medikamente: die Haushaltsapotheke soll entsprechend gefüllt sein. Nichts ist schlimmer wenn man mitten in der Nacht aufwacht und keine Schmerztabletten findet. Ehrlich gesagt bin ich mit meinem System des Apothekenkastls noch nicht zufrieden. Momentan ist es recht unorganisiert. Die Schmerztabletten habe ich neben der Allergiesalbe der Kinder gefunden. Ich hätte das gerne etwas "strukturierter". Wie ich das mache, weiß ich noch nicht.

Nahrungsmittel: Als Prepper hat man ja vorgesorgt. Die Versorgung mit Lebenmitteln war gut gesichert. Einzig Obstkonserven muss ich aufstocken. Scheibenananas und Pfirsichhälften sind bei meinen Vorräten unterrepräsentiert.

"Freizeitgestaltung": meine Freizeitgestaltung war einfach: schlafen und gesund werden. Nur davon haben die Kinder nicht viel gehalten. Die Kinder mussten bespaßt und bespielt werden. Und Geschichten vorlesen mit fast keiner Stimme ist nicht so prickelnd. Was eigentlich immer geht ist Puzzle. Aber natürlich altersspezifisch :-)
Meine Kinder sind in einem Alter wo sie sich nur kurze Zeit selbst beschäftigen können. Da sehe ich eigentlich kaum Platz für Verbesserungen.

Resümee: Es muss nicht unbedingt ein Asteroideneinschlag sein für den man sich vorbereitet. Oft sind es so "kleine Dinge" wie eine Erkältung für die es sich zu Preppen lohnt. Oft ist es schon vorgekommen das der Nachbar um eine Kopfwehtablette gefragt hat. Da bin ich froh, dass ich vorbereitet bin.
Und auch hier zeigt sich das man nie "fertig gepreppt" hat. Es gibt immer noch Verbesserungspotential.


Samstag, 20. Januar 2018

Konservieren von Lebensmitteln

Es gibt so viel Beeren und Obst im Garten. Warum nicht konservieren? Aber wie?

Konservieren ist ja ein anderes Wort für haltbar machen.

Wie macht man Lebensmittel haltbar? Einfach in dem man den natürlichen Verderb durch Mikroorganismen stoppt oder physikalische Einflüsse (z.B. unerwünschte Austrocknung) unterbindet..
Und wie verhindert man das Mikroorganismen die kostbaren Lebensmittel verderben? In dem man für die Lebensmittel Milieus schafft, in denen die Mikroorganismen sich nicht wohl fühlen.
Die meisten Organismen brauchen zum Leben und Wachsen Sauerstoff (es gibt auch Wenige die keinen Sauerstoff brauchen). Weiters brauchen Bakterien zum Wachsen Wasser. 
Und beim Konservieren gilt es eben die diese Bedingungen herzustellen.

Eine ganz einfache Möglichkeit frische Lebensmittel haltbar zu machen ist in Öl einzulegen. Das Öl-Milieu entzieht den Bakterien einerseits das Wasser als auch den Sauerstoff.

Demnächst werde ich hier ein Rezept über eingelegten Knoblauch veröffentlichen.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Ab wann lohnt es sich Brot selber zu backen?

Die Lebensmittelpreise sind ja wieder einmal gestiegen und ich habe mir für heuer ja vorgenommen mich mehr mit der Nahrungsmittelherstellung und der Wirtschaft zu beschäftigen.

Ein Hauptnahrungsmittel ist Brot. Und da gibt es drei Möglichkeiten wie man gebackenes Brot bekommt:
1.) Brot kaufen
2.) Brot zu Hause im Backrohr backen
3.) Brot zu Hause im Brotbackautomaten backen

Ich stelle mir nun folgende Frage: ab wann rentiert es sich Brot selber zu backen?
Zuerst habe ich Preise für Brot, für eine Brotpackmischung und einen Brotbackautomat eingeholt.
1 kg Brot kostet ca. 3,30 €
1 kg gebackenes Brot aus einer Backmischung kostet ca.1,05 €
1 Brotpackautomat in der Einsteigerklasse kostet ca. 55 €

Anmerkung: da die Backzeiten annähernd konstant sind, habe den Strompreis nicht in die Rechnung miteinbezogen.

Am ersten Blick fällt auf, dass die Brotbackmischung viel billiger ist als das fertig gekaufte Brot. Es fallen jedoch Kosten für den Brotbackautomaten an.

Hier eine Abbildung zur besseren Vorstellung:
Es wird der Punkt gesucht an dem die blaue Linie (Brotbackautomat) die rote Linie (Brot kaufen) schneidet.
Bei der roten Linie (Brot kaufen) fällt auf, das zuerst keine Kosten anfallen. No na, ich gehe einfach Brot kaufen. Deswegen sind am Anfang die Kosten null. Die Kosten werden natürlich mehr, je mehr Brot ich kaufe. Bei 10 kg Brot habe ich dann schon 33 € bezahlt.
Bei der blauen Linie (Brotbackautomat) fallen am Anfang die Kosten für den Brotbackautomat, dafür steigt die Gerade weniger steil an.

Nun müssen wir die Linien mathematisch definieren:
Bei rot ist es einfach: je mehr Brot ich kaufe, desto mehr muss ich zahlen: ich multipliziere den Brotpreis mit x, wobei x die kg Brot sind, ab dem dem es sich nicht mehr rentiert Brot zu kaufen:
3,30 € . x
Bei blau ist muss ich noch die Kosten für den Brotbackautomaten dazurechnen:
Preis der Brotbackmischung mal x (die kg Brot sind ja gleich) plus die Kosten für den Brotbackautomat:
1,05 € . x + 55 €

Und da die kg Brot gleich den Kosten sind, bediene ich mich eines mathematischen Tricks: ich setze die beiden Gleichungen nebeneinander:

3,3€.x = 1,05 €.x + 55 €

Wenn ich nun die Gleichung löse, komme ich auf x = ca.24,5 kg.

Und zum Schluss die Antwort: ab einer Brotmenge von ca.24,5 kg lohnt es Brot mit dem Brotbackautomaten Brot zu backen und Brot nicht mehr zu kaufen.

Anmerkung: man kann Brot auch im Backrohr ohne Brotbackautomat backen, das ist immer billiger als Brot kaufen.


Mittwoch, 10. Januar 2018

Väterkarenz... ein Zwischenbericht

Ich bin ja momentan im Väterkarenz. Meine Frau und ich haben uns, wie bei Kind1, auch bei Kind2 für das 20 + 4 Modell entschieden. Das heisst, meine Frau ist 20 Monate zu Hause, ich bin dann die letzten vier Monate zu Hause und meine Frau ist arbeiten.

Hier ist erstmals ein Zwischenbericht.

Ich kann mich noch genau an die Nacht vor meinem ersten Karenztag erinnern. Viel geschlafen habe ich nicht. Ich war ja schon bei K1 in Karenz, aber dennoch wird bei K2 viel anders sein. Bevor meine Frau bei K1 "echt" arbeiten ging, hat sie schon einige Dienste gemacht. Das war bei K2 nicht möglich, da es noch gestillt wird. Und das war für uns die größte Herausforderung: das Stillen. K2 braucht das Stillen nicht zur Nahrungsaufnahme, sondern zur Beruhigung bzw. beim Einschlafen. Weiters war K1 gewohnt, das die Mama nicht da ist, sondern arbeiten und das sie wieder kommt. Das war bei K2 nicht der Fall. Es wird jedenfalls eine spannende Zeit! Ich dachte mir: "ich überstehe den ersten Tag, dann die erste Woche und den ersten Monat und dann ist die Karenz eh schon vorbei."

Jetzt, quasi im Nachhinein, ist die Zeit wie im Flug vergangen.

Was hat der Väterkarenz nun gebracht? K2 und ich sind viel näher zusammengewachsen. Die Mama ist zwar nach wie vor die Hauptbezugsperson aber wenn K2 ein Aua hat, kommt es schon zu mir trösten.
Wir haben wirklich viel gemeinsam gelacht. Oft war das Lachen situationsbedingt.
Ich habe meine Softskills verbessert. Ich denke, ich bin irgendwie gelassener geworden. Das muss sich aber später im Arbeitsleben beweisen.
Ich habe gelernt besser, nein, effizienter, zu Organisieren: heute habe ich die Kinder in den Kindergarten gebracht, aber vorher noch die Waschmaschine und den Geschirrspüler eingeschalten. Als die Kinder im Kindergarten waren, war ich einkaufen, habe ein Pakerl geholt, zusammengekehrt, den Geschirrspüler und die Waschmaschine ausgeräumt. Anschließend habe ich die Kinder abgeholt. Zu Hause angekommen habe ich einen Termin beim Kinderarzt ausgemacht (und 30 min später schon bekommen).
Und jetzt, während über das Abendessen diskutiert wird, blogge ich :-)

Was der Karenz leider auch gebraucht hat: ein Minus am Konto, bzw. mussten wir unsere Ersparnisse angreifen. Man bekommt knapp 20,- € pro Tag. Und pro Monat sind das dann ca. 650 €. Das sind bei mir, leider nicht einmal 50% der Fixkosten. Da musste meine Frau einfach arbeiten gehen.
Diese ca. 20,- € pro Tag sind für mich ein Thema wo die Politik ansetzen muss. Wieso komme ich dazu, dass ich meine Ersparnisse angreife, obwohl ich etwas für das Gemeinwohl der Gesellschaft tue? Meine Kinder werden, so Gott will, fleissig in den Pensionstopf einzahlen. Und aus dem Pensionstopf werden auch Diejenigen entnehmen, die keine Kinder haben. Das finde ich unfair.

Nichztsdestotrotz kann ich den Väterkarenz empfehlen, auch wenn er mit finanziellen Einbußen einhergeht.

Samstag, 6. Januar 2018

Verlautbarung

Das Bild der Prepper in der Öffentlichkeit bzw. den Medien begehre ich folgende Verlautbarung: ich distanziere mich hiermit von jeglichem Extremismus!


Neujahrspost

Erstmals wünsche ich euch ein gutes, neues Jahr! Lasst es euch gut gehen!

Warum ich erst so spät schreibe? Einerseits komme ich erst jetzt zu einem Computer. Andererseits überlegte ich mir schon die ganze Zeit über was ich im neuen Jahr berichten werde. Und wenn der Blog aus Papier wäre, würden schon etliche zerknüllte Zettel am Boden liegen. Es fehlt nicht am Gesamtkonzept, sondern an dessen Umsetzung.

Über was ich 2018 gerne berichten will:
Wirtschaftliche Bildung: die wirtschaftliche Bildung kommt in der Schule kaum vor. Die Schuldnerberatung betreute 2017 ca. 60.000 Klienten. Davon gaben ca. 40% als Grund "gescheiterte Selbstständigkeit" und "Umgang mit Geld" an. Quelle: Schuldenbericht 2017

Nahrungsmittelerzeugung und -konservierung: das ist ein Thema das ich in den letzten Jahren vernachlässigt habe. Ich gebe zu, ich habe mich zu sehr auf den Kauf von Konserven beschränkt. Aber bei den Lebensmittelpreisen will ich mich wieder mehr auf die Erzeugung konzentrieren.

Politik: in wie fern ich über Politik blogge, weiß ich noch nicht. Einerseits habe ich Interesse an der Politik, andererseits bin ich kein Politologe und schon gar kein Stammtischpolitiker. Andererseits weiß ich nicht, ob es als Prepper sinnvoll ist, politische Kommentare zu schreiben. Das ist die große Unbekannte.

Ausrüstungstests: im September letzten Jahres habe ich div. Ausrüstungen getestet und leider nicht publiziert. Das ist zwar zeitintensiv aber bringt meiner Meinung nach mehr als die Reviews bei div. Onlinehändlern. Und warum soll ich euch meine Erfahrungen vorenthalten? Das bringt den Blog ad absurdum.