Austrian prepper dad

Prepperseiten gibt es im Internet Viele, diese Seite setzt sich mit dem Preppen und Familien auseinander. Weiters werden aktuelle Themen betrachtet.

Sonntag, 18. November 2018

Es geht weiter! Bzw. muss es weitergehen!

Freunde!

Nach sehr langer Pause geht es nun wieder weiter. Aus div. Gründen habe ich eine längere Pause gemacht. Die Gründe sind mannigfaltig: viel in der Arbeit zu tun, kaum passende Themen, privat viel zu tun, ... . Es geht aber nun weiter.

Im Laufe der kommenden Woche kommen neue Themen.

Stay tuned!

Montag, 27. August 2018

Was hat der heiße Sommer mit Preppen zu tun?

Man kann von der Klimaerwärmung halten was man will, Tatsache ist das der Sommer heuer extrem heiß war und es in der Landwirtschaft zu Ernteausfällen kommen wird bzw. schon gekommen ist. Was hat das mit Preppen zu tun? Naja, auf den ersten Augenblick ehrlich gesagt nicht viel. Jedoch gibt es ein einfaches "Marktgesetz": Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Die Nachfrage nach Lebensmitteln bleibt gleich, aber das Angebot sinkt (auf Grund der Ernteausfälle). Und durch die sinkende Nachfrage wird der Preis steigen, das heißt die Lebensmittel werden teurer. Die Teuerungen werden nicht signifikant sein, sondern "kleinweise": da kostet die Semmel nicht mehr 36 ct, sondern 37 oder 38 ct. Das sind zwar "nur" 1 oder 2 ct, aber auch 2,7 - 5,5%. Und das ist schon eine ordentliche Steigerung. Und so läppern sich die ct Beträge zusammen. Und was bewirken diese Verteuerungen? Die Inflation steigt. Und bei der Semmel sind wir bei 1 ct weit weg von der EZB angestrebten Inflation von "nahe, aber unter 2%".
Was kann man als Nationalbank gegen eine steigende Inflation machen? Man hebt die Zinsen an. Einerseits gut für die Sparer (es wird mehr gespart und nicht so viel Geld ausgegeben, die Nachfrage soll sinken) aber schlecht für alle Kreditnehmer, egal ob Häuslbauer oder Firma: man muss mehr Geld für die Schuldentilgung aufnehmen.

Wenn man also etwas weiter denkt - und das tun ja Prepper - haben Ernteausfälle schon was mit Preppen und Krisenvorsorge zu tun.

Mittwoch, 1. August 2018

Warum valide, belastbare Informationen wichtig sind - "Flugzeugabsturz" in Mexico

Quelle: GMX.net
Heute in der Früh, als ich das Handy aufdrehte und mir einen Kaffee machte, war folgende Eilmeldung auf einer Internet Seite: "Flugzeugabsturz in Mexiko - Mindestens 100 Passagiere an Bord." Am Bild ist eine Boeing 737-700 zu erkennen.
Ich habe dann sofort andere Internetseiten besucht um mehr Informationen zu erhalten. Eine Anmerkung dazu: ich bin nicht sensationsgeil, mich interessiert die Zivilluftfahrt sehr.

Quelle: Austrian Wings
Nur habe ich auf div. allgemeinen Nachrichtenseiten wenig über diesen Flugzeugabsturz gefunden. Jetzt gibt es aber "kleinere Seiten" im Internet für Luftfahrtbegeisterte. Auf einer dieser Seiten habe ich schon mehr gefunden: Es war kein "richtiger Absturz" sondern ein Vorfall beim Starten. Weiters war von einem Embrear Jet die Rede und es gibt Überlebende.
Na, das ist schon einmal eine detailierte Ansage.

Und jetzt gibt es eine Seite im Internet die sich mit Flugzwischenfällen beschäftigt. Ich wollte gleich in der Früh wissen ob dieser "Flugzeugabsturz" schon in der Datenbank ist. Siehe da, er ist drinnen: Flugzeugabsturz in Mexiko. Und was steht da? Es waren 97 Passagiere und 4 Besatzungsmitglieder an Bord und Alle haben überlebt. Weiters war es kein "Absturz" sondern ein abgebrochener Start bei relativ hoher Geschwindigkeit.

Und so wurde aus einem Absturz einer Boeing ein missglücktes Startmanöver auf Grund es Triebwerksschadens. Mit wenigen Klicks und ein wenig Know How wurde die ursprüngliche Nachricht geprüft und für falsch befunden.

Und so mache ich das auch mit anderen Nachrichten: ich überprüfe sie. Und oft zahlt es sich aus, dass man Nachrichten überprüft. Natürlich gibt es keine "absolute" Wahrheit. Das geht nicht, weil erstens interpretieren sowohl der Autor als auch der Leser seine Meinung in den Artikel. Es gibt für mich eine Art "Pool der Wahrheiten". Je mehr Informationen ich beschaffe, desto klarer ist das Bild von dem Ereignis und ich kann mir meine Meinung bilden.

Was mir mich auch zählt sind belastbare Fakten bzw. Zahlen. Im Fachartikel stehen Zahlen, viele verschiedene Quellen wurden zitiert. Und je mehr unterschiedliche Quellen eine Nachricht hat, desto glaubwürdiger ist die Nachricht für mich.


Donnerstag, 26. Juli 2018

Werdet keine Schuldsklaven!

Ich bin ja ein Prepper der aus der "Wirtschaftsecke" kommt.

Hier nun eine kleine Geschichte wie "schnell" man ein Schuldsklave wird.

Eine Kreditkarte ist ja schon was Feines. Irgendwo mal schnell was mit der Kreditkarte kaufen. Hie und da muss man ja fast mit der Kreditkarte zahlen, wenn z.B. das Limit mit der Bankomatkarte erschöpft ist.
Eine Kollegin von mir war mit ihrem Mann ein paar Wochen in USA. Dort ist es ja Usus mit Kreditkarte zu bezahlen. Und im Urlaub sitzt ja das Geld noch lockerer als sonst.
Dieser Tage ist die Kreditkartenabrechnung für sie gekommen. Normalerweise wird ja die Kreditkarte dann auf einmal beglichen. Bei der Kollegin war das nicht mehr möglich. Sie muss sich die Kreditkartenabrechnung auf Raten zahlen. Und das zu horrenden Zinsen. Ob der Urlaub das wert war sei dahin gestellt.

Gut, damit sie nun an etwas mehr Geld bekommt, macht sie zusätzliche Schichten. Die natürlich zu Lasten des Privatlebens gehen. Für mich bzw. die anderen Kollegen ist das natürlich gut. Ich brauche die unbeliebten Nacht- und Wochenenddienste nicht machen. Die Kollegin muss die Dienste fast machen damit sie die Raten bezahlen kann.

Und das war nur ein Urlaub und die Zinsen sind extrem niedrig und werden auch niedrig bleiben. Was wird sein wenn nun die Zinsen steigen und die Inflation anspringt? Was wird dann mit den ganzen Schuldnern? Gehören dann die Wohnungen, Häuser und Autos den Banken und werden diese dann die Güter versteigern? Was werden die Schuldner zukünftig alles abarbeiten müssen?
wir wissen es nicht. Wir können es nur anhand der Schuldenkrise in den USA erahnen. Bald jährt sich ja die Lehman Pleite zum 10. mal.

Dienstag, 17. Juli 2018

Milch in Glasflaschen - sie ist wieder da

Eine Kindheitserinnerung ist zurück: es gibt wieder Milch in Glasflaschen. Mir persönlich gefällt das. Ob sie besser schmeckt muss Jeder für sich beurteilen. Was jedenfalls weltklasse ist, dass die Flaschen als Vorratsbehälter wiederverwendet werden. Insbesondere um Kohlehydrate wie Nudeln, Reis, Linsen usw zu lagern. Einfach die leeren Glasflaschen sehr gründlich auswaschen, trocknen und dann befüllen. Mit dem Deckel werden sie dann noch luftdicht verschlossen.

Was ich schon sagen muss ist das sich das Gewicht nachteilig auswirken kann. Und Glas kann zerbrechen.

Nichts desto trotz sind mir persönlich die Glasflaschen lieber.

Sonntag, 8. Juli 2018

Kind 1 will alleine zu Hause sein...

Mein Kind 1 kommt jetzt im Herbst in die Schule und es hat einen Wunsch: endlich mal alleine zu Hause sein, wenn Mama und Papa z.B. einkaufen sind. Prinzipiell habe ich nichts dagegen. Andere Kinder müssen in dem Alter zu Hause sein, K1 will zu Hause sein.

Nur: "so einfach" kann und will ich den Wunsch nicht akzeptieren: ich traue Kind 1 durchaus zu, dass es für eine halbe Stunde oder so zu Hause bleibt, nur stört mich das wir keine definierten "Notfallszenarien" haben. Wobei "Notfall" weit definiert ist. Ein Notfall ist z.B. für mich auch wenn es das Nutella Glas nicht aufbekommt oder ihm das Saftpakerl auf den Boden fällt. Was soll es dann tun? Zu den Nachbarn? Wir sind zwar gut vernetzt aber die Nachbarn sind ja auch nicht immer verfügbar.

Ein Hansdy will ich noch nicht kaufen, das kommt noch früh genug. Irgendwas muss ich mir einfallen lassen.

Heute haben wir es so gemacht, dass ich mit K2 am Spielplatz in der Wohnhausanlage war und K1 hatte in der Wohnung eine PMR Funke. Nachdem ich mit K2 am Spielplatz angekommen war, gabs eine kurze Anfrage bezüglich Empfang und dann konnte ich beruhigt mit K2 im Sand spielen während K1 die Zeit allein in der Wohnung genoß.

Nach einer schwachen halben Stunde bin ich wieder in die Wohnung und siehe da, es hat Alles gut geklappt. Keine Schäden an K1 und der Wohnung.

Ich bin stolz auf mich und auf K1. :-)

Donnerstag, 28. Juni 2018

CB Funk ist nicht tot...

CB Funk ist nicht tot! Das ist eine Erfahrung aus dem Urlaub. Meine Frau meinte, als sie die zusätzliche Antenne am Auto vorfand, dass das einfach nur peinlich ist. Ja, mag sein.

Ich habe mich vor einiger Zeit für ein Alan Midland 42 entschieden. Kauf entscheidend war unter Anderen das umfangreiche mitgelieferte Zubehör. Mitgeliefert wurden unter Anderem: je eine Batteriebox für Batterien und Akkus (1,5 V vs. 1,2 V!), ein Teil für die Versorgung via Autobatterie und eine Schutzhülle.

Ich persönlich rate das Gerät nicht bei einem großen Onlinehändler zu kaufen sondern bei kleinen Fachbetrieben. Diese sind zwar eine kleine Spur teurer als die großen Onlinehänder dafür ist die Beratung sehr viel besser!

Wir waren ja mit dem Auto im Urlaub. Und als wir uns einer Grenze im Stop & Go Verkehr näherten, drehte ich die Funke auf. Und siehe da, es herrschte reges Treiben im Äther. Ehrlich gesagt habe ich wenig verstanden, und es lag nicht an der Qualität des Funks sondern an den verschiedenen Sprachen und ich habe mich im Stop & Go Verkehr natürlich primär um das Fahren gekümmert.

Ich persönlich halte CB Funk nach wie vor für ein geeignetes Mittel um im Stressfall lokal kommunizieren zu können bzw. um Informationen zu erhalten.
Dabei stellt sich die Frage: mit wem funke ich? Was funke ich? Wie überprüfe ich den Wahrheitsgehalt einer Meldung? Das sind Fragen die mich zur Zeit beschäftigen.

Noch ein rechtlicher Hinweis: CB-Funk ist erlaubt! Außer man bastelt an der Funke herum. Und von div. China Herstellern lasse ich die Finger. Die funken nämlich im Amateur Frequenzbereich und sind nur erlaubt wenn man eine Amateurfunklizenz hat. Ansonsten sind die Dinger verboten!

Samstag, 23. Juni 2018

An eine defekte Ölpumpe denkt man ja nicht

Sodala, ich bin wieder wohlbehalten aus dem Urlaub retour. Es war urlaubstechnisch gesehen alles gut und wir hatten immer schönes Wetter.

Eine kleine Sache hat den Urlaub getrübt: Nach einer Pause leuchtete beim Starten des Autos kurz "oil" und "service" auf. Nach wenigen Sekunden verschwand die Anzeige wieder. Am Abend habe ich im Serviceheft nachgeschaut und da stand, dass unter Umständen die Ölpumpe defekt sein kann. Das war schon ein kleiner Schrecken. Auf einen technischen Defekt beim Auto war ich nicht vorbereitet. Ich füllte Motoröl nach und telefonierte mit der Werkstatt in Österreich. Nach dem Auffüllen verschwand die Anzeige. Ein mulmiges Gefühl hatte ich dennoch auf der Heimfahrt.
Obwohl ich auf einen technischen Defekt nicht vorbereitet war, denke ich das ich das Problem recht gut gelöst habe: ich war ruhig und besonnen und ich habe nach Alternativen gesucht: Wo ist die nächste Werkstätte? Wie kann ich meine Familie sicher nach Hause bringen? Zum Glück habe ich nichts davon gebraucht. Es war aber gut zu wissen DAS ich Alternativen habe. Und ein wenig Improvisationstalent schadet auch nicht.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Auch ein Prepper braucht Urlaub

Auch ein Prepper braucht Urlaub und auch im Urlaub wird gepreppt bzw. es wird für den Urlaub gepreppt. Es geht nach Kroatien ans Meer.

Ich reise ja mit meiner Familie "nicht einfach so" los. Ich plane für div. Szenarien. Ein ganz Wichtiges Szenario ist die Repatriierung im Krisenfall, also wenn die Grenzen dicht gemacht werden. Dazu hilft einmal die Reiseregistrierung. Ja, man muss einige Daten rausrücken, aber im Zweifelsfall kann dann recht rasch reagiert werden. Weiters habe ich div. Routen zu Flug- und Fährhäfen rausgesucht. Dort sollte der Grenzübertritt leichter gelingen als auf der Straße.
Was letzes Jahr tatsächlich der Fall war, war ein Stromausfall am Abend. Er war zwar mit ca. 15 min. relativ kurz aber ich habe mein "System" schon gestartet. D.h. ich habe mein Funkgerät aufgedreht und Taschenlampen bereitgestellt. Zum Glück war der Stromausfall recht schnell vorbei.

Ich werde die Zeit jedenfalls genießen und evt. komme ich ja dem einen oder anderen Equipmenttest.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Hilfe, meine Frau preppt auch!

In der letzten Woche musste ich feststellen, das meine Frau auch preppt. Also jetzt nicht extrem oder auf meine Art und Weise aber sie hat angefangen Brot zu backen und hat einen Holunderblütensirup gemacht. Beides hat mir bzw. meiner Familie gut geschmeckt.

Auf die genauen Beweggründe warum sie das macht, sind wir noch nicht zu sprechen gekommen. Vielleicht sind es Kindheitserinnerungen, vielleicht ist es ein Loslösen vom Kommerz.

Nahrungsmittel konservieren bzw. selbst herzustellen ist für mich persönlich eine ganz elementare Voraussetzung für die Krisenvorsorge. Irgendwann wird das Dosenfutter aus sein und irgendwann wird sich ja Alles wieder erfangen (siehe z.B. Tschernobyl). Und da schadet es nicht, wenn man Lebensmittel selber herstellen kann.

Ich bin schon gespannt was als Nächstes bei meiner Frau kommen wird.

Ihr werdet es erfahren!

Freitag, 11. Mai 2018

Mein FAK (First Aid Kit)


Vorgestern am Spielplatz hat ein Kind plötzlich laut geschriehen. Es ist von der Schaukel gefallen und hat sich ordentlich die Knie aufgeschürft.
Die Oma ist natürlich gleich zum Kind hin und konnte es nur tröstern, da sie kein Pflaster mit hatte.
Ich bot den Beiden Hilfe an, aber das verneinten sie. Ich dachte mir dann: "Mein FAK ist wie ein Regenschirm. Wenn ich den Regenschirm mit habe, dann regnets bestimmt nicht."

Jedenfalls nahm ich den Vorfall zum Anlass um den Inhalt meines Tascherl wieder auf das Ablaufdatum zu kontrollieren und euch gleich mal mein Tascherl vorzustellen.

Das Tascherl ist im "tactical" Stil. Das ist mir jedoch egal, weil ich es ohnehin im Rucksack trage und zweitens finde ich das Tascherl Condor MA41 recht praktisch da es für mich gut durchdacht ist.

Was ist drin? Auf dem ersten Blick ist es oversized. Ja, durchaus, aber nicht vergessen: ich bin Prepper und ich habe kleine Kinder.

Es ist erstmals Verbandszeugs drin: Desinfektionsmittel (auch für Schleimhäute) und div. Pflaster als auch Mullbinden, wobei ich hoffe die Mullbinden nie zu gebrauchen sondern sie dienen als größeres "Placebo Pflaster".

Dann sind eine Pinzette und eine Zeckenzange drin. Die Pinzette ist gegen Dornen und Holzspäne, die Zeckenzange natürlich gegen Zecken.

Rechts oben, in der kleinen rosa Flasche, ist eine Zahnbox drin. Mein K1 bekommt jetzt schon die zweiten Zähne und wenn es sich die raushaut, kann der Zahn einige Zeit (Stunden) außerhalb des Körpers "überleben" und durch einen Zahnarzt wieder eingesetzt werden.


Weiters sind auch Medikamente mit. Die sind nicht für die Kinder, sondern primär für mich: z.B. Aspirin direkt. Und auch wenn ich die Medikamente nicht brauche, meinen Kollegen hat das Aspirin schon die eine oder andere Linderung ihrer Kopfschmerzen gebracht.

Was mir noch fehlt, ist ein spezieller Erste Hilfe Kurs für Kinder. den wollte ich eigentlich in meiner Karenzzeit machen, das ist sich aber leider nicht ausgegangen.

Samstag, 28. April 2018

Smart Homes, hot or not?

Ich habe unlängst über einen Arbeitskollegen ifttt (ausgesprochen: if this than that) kennen gelernt. Es ist im Prinzip ein Computerprogramm das genau das macht wie es heisst: aus vielen vordefinierten Applets kann gewählt werden: if this (irgendein Ereignis) than that (führe eine eine bestimme Aktion aus). An sich ist das recht praktisch: if 6 Uhr in der Früh, starte die Kaffeemaschine automatisch. if Bewegung am Hauseingang detektiert, sende einen Livestream auf mein Handy.
Mir ist aufgefallen das sich viele dieser auswählbaren Applets mit Smart Homes beschäftigten: nicht nur Videoüberwachung, sondern auch div. Steuerungen wie Temperatur, Licht, Rollos, Bewässerungen.

Braucht es das?

Ich weiss es nicht. Betrachten wir das Ganze einmal aus "Normalbürgersicht und aus Preppersicht:
Für den Normalbürgersicht, dann sind die Dinge schon recht praktisch: ich brauche mich um nichts kümmern und Vieles wird automatisch gemacht: ich brauche das Thermostat nicht mehr programmieren und die Blumen sind auch immer bewässert. Und ich sehe ob während meiner Abwesenheit Jemand an meiner Wohnung war. Ob da relevante Daten über mich gesammelt werden, hm, ja, was soll ich sagen, praktisch ists.
Und aus Preppersicht: Dann braucht es diese Sachen nicht. Warum? Ganz einfach: Strom kann ausfallen und er macht die Dinge wie Lichtsteuerung, Thermostatregelung und automatische Bewässerung nutzlos. Weiters können in der digitalen Welt leicht Daten gesammelt werden. Es soll ja Staubsaugroboter geben, die Pläne der Wohnung machen und dann an den Hersteller schicken. Bericht zu Staubsaugrobotern (Quelle: Zeit.de)
Was jedoch aus Preppersicht gut sind, sind die Sicherheitssysteme wie Rauchmelder, Gaswarner aber auch die vorher angesprochene Videoüberwachung (ACHTUNG: es gilt den Datenschutz zu beachten!!).

Für den Normalbürger kann ein Smart Home durchaus eine Erleichterung darstellen, aus Preppersicht muss man es sich überlegen: Sicherheit versus Weitergabe von Daten und Sinnlosigkeit bei einem Blackout.

Sonntag, 22. April 2018

Frühlingszeit ist Gartenzeit

Frühlingszeit ist bei mir Gartenzeit. Ich habe mich bewusst für ein Leben in der Stadt entschieden. Und obwohl meine Familie in der Stadt wohnt, haben wir einen kleinen Garten. Und im Garten haben wir ein Hochbeet mit ca. 1,5 m² Nutzfläche.
Zum Selbstversorgen reicht es natürlich nicht, aber es reicht um nicht das ganze Gemüse teuer zu kaufen sondern hie und da frisches, selbst geerntetes Gemüse zu essen.
Was haben wir nun angebaut?
Links unten sind Salatreste. Ob wir den Salat nochmals selbst ziehen kann ich nicht sagen. Ertragreich ist der Anbau nicht, er reicht maximal für eine kleine Salatdeko.
Auf der linken Seite sind je eine Reihe bunte Radieschen und bunte Karotten. Durch die Farben animieren wir die Kinder das Gemüse zu essen. Die bunten Karotten schmecken genau so wie die organen Karotten, aber die Kinder finden es witziger eine gelbe Karotte zu essen.
Ganz oben sind eine Gurkenpflanze und eine Zucchini Pflanze. Den beiden Pflanzen kann man fast direkt beim Wachsen zusehen.
Mitte Rechts sind drei Paradeispflanzen. Auch diese sind bunt. Letztes Jahr versuchten wir Ochsenherzparadeis, die sind aber nichts geworden. Heuer haben wir wieder Cocktailparadeis. Rechts unten, mit den Herzblättern, das ist eine Physalispflanze. Die hatten wir auch schon mal angebaut. Interessant ist, dass die Früchte nicht knallorange wie im Supermarkt sind, sondern grün-orange, aber sie schmeckten dennoch sehr gut.

Und zu den Paradeis gehört ja Basilikum. Wir haben uns nicht für einen "klassischen" Basilikum entschieden, sondern für einen Staudenbasilikum. Gut zu erkennen am oberen Bild unten in der Mitte.
Und wo wir schon bei den Kräutern sind: in der Gartenitte steht ein Gartenturm. Er ist platzsparender als eine Kräuterspirale und auch optisch ein Hingucker. 
Ganz oben ist Rosmarin, dann kommt Thymian. Im mittleren Topf ist Schnittlauch. Im zweiten Topf von unten sind Salbei und Zitronenmelisse. Die Zitronenmelisse hatten wir früher "frei" im Garten wachsen, aber sie hat zu stark gewuchert, deswegen haben wir sie "gezähmt" und in den Topf gepflanzt. Und ganz unten haben wir Cocktailminze. In wie fern die anders ist, kann ich noch nicht sagen.
Und im ganzen Turm verteilt ist Kapuzinerkresse. Einerseits kann man die Blüten essen und andererseits machen die bunten Blüten auch optisch was her.

Ein paar weitere Sachen  haben wir noch im Garten. Die stelle ich euch später einmal vor.