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Mittwoch, 28. Februar 2018

Ist es wirklich sooo kalt?

Was jetzt gejammert wird wie kalt es ist, kaum auszuhalten. Und es wird von Menschen gejammert, die Drinnen arbeiten, die im warmen Auto oder im warmen Zug zur Arbeit fahren und sich aufregen das sie bei dem Wetter über das Firmengelände zur Kantine gehen. Alles Weicheier? Für mich irgendwie schon.

Erstens muss es im Winter kalt sein und der Feber ist nun einmal ein Wintermonat. Vor ein paar Jahren, als Kind #1 geboren wurde, bin ich bei solchen Temperaturen mit K1 im Kinderwagen spazieren gefahren. K1 hat die Kälte nicht geschadet, es entwickelt sich prächtig.
A pro pos Kinder: meine Kinder sind bei dem Wetter im Kindergarten zumindest am Vormittag, wenn ich sogar auch am Nachmittag im Garten draußen. Und sie überleben.

Zweitens kann man sich der Witterung anpassen: da nimmt man halt mal einen wärmeren Pullover und zieht sich dickere Socken und eine Kälteschutzcreme. Wenn man aber ein Fashion Addict ist und wenn man meint, dass man mit freien Knöcheln herumgehen muss, da hilft dann kein Mitleid. Nein, auf gar keinen Fall.

Drittens: was tun die, wenn es zu einer Versorgungsknappheit kommt? Mitte Jänner letzten Jahres hat es in einer kleinen niederösterreichischen Gemeinde eine Explosion gegeben: Explosion in Baumgarten. Dabei wurde eine Gaspumpstation schwer in Mitleidenschaft gezogen. Italien hat sogar den Energienotstand ausgerufen. Technische Gebrechen können immer auftreten.

Was sind meine Tipps gegen die Kälte?

  • Der Witterung angepasste Kleidung. Es muss nicht immer modisch sein, sondern funktioniell.
  • Oft draußen sein, damit man sich an die Kälte gewohnt. Ich steige z.B. eine U-Bahnstation früher aus und gehe dann das letzte Stück zur Arbeit bzw. Wohnung. Und ein längerer Winterspaziergang am Wochenende ist ja auch was Feines.
  • Für den Stressfall schlage ich Energiereserven wie z.B. Kerzen vor. Man kann daraus recht gut einen Kerzenofen bauen.
  • Und zum Schluss ein Tipp meines Großvaters: immer schauen das die Füße warm sind. Am Besten immer warme Schuhe und warme Schuhe anziehen!

Montag, 19. Februar 2018

Einmal etwas Nachdenkliches

Meine 84jährige Großmutter wurde mit Herzbeschwerden ins Spital eingeliefert. Dort blieb sie acht Tage lang. Die Ärzte haben - zum Glück - nichts Gravierendes gefunden.

Interessanterweise gab es zu ihrem Gesundheitszustand unterschiedlichste Meinungen bzw. Meldungen. Von "ihr geht gut" bis zu "Sie ist komplett verwirrt und kennt sich gar nicht mehr aus."
Gut, dieses Wochenende waren wir sie besuchen. Und je näher die Fahrt in die Heimat kam, desto unruhiger wurde ich mit meinen Gedanken. Was wird sein? Was wird dann sein, wenn sie nicht mehr da ist? Soll ich mit meinen Kindern aufs Begräbnis? Werden sie es verstehen das die Urli nicht mehr da ist? Werden sie die ganze Zeit still halten können?

Und irgendwann kommt dann der Gedanke: "Hey, ich kann es eh nicht ändern. So wie es kommt, kommt es. Ich kann die Zukunft nicht beeinflussen. Ich kann nur so in der Gegenwart leben, dass ich glaube, es ist so gut für die Zukunft..." Das muss ich irgendwie in meinem Leben noch berücksichtigen.

Und was war mit meiner Großmutter? Ihr ging es gut. Sie hat sich gut um ihre jüngste Urenkelin gekümmert und sogar mir ihr auf einen kleinen Sessel gespielt. Und im Kopf war sich auch ganz fit. Also waren meinen Sorgen fast "unnötig".

Und trotzdem fangen die Gedankenspiele schon an wenn sie auf einmal nicht mehr da ist...

:-(

Freitag, 2. Februar 2018

Nachtrag zum "krank sein"

Zuerst einmal geht es bergauf. Es war aber eine toughe Zeit.

Hier ein kleiner Nachtrag zum vorherigen Post.

Am Dienstag war ich beim Kinderarzt in der Ordination. Der Kinderarzt hatte am Montag 109 Patienten! Das sind pro Kind ca. 3 - 4 Minuten. Darin sind inkludiert: Untersuchung, Diagnose und Dokumentation. Das ist schon heftig.
Laut Kinderarzt hat er so eine Epidemie noch nie erlebt seit er Arzt ist.

Im Kindergarten der Kinder waren in den Gruppen ca. 20 - 40% der Kinder ANWESEND!

In meinem Freundeskreis hat es genau eine Familie gegeben in dem die Kinder NICHT krank waren. Ansonsten hatten die Kinder virale Infekte.